Windows 7 ist da


Windows 7-Logo (c) Microsoft Corp. 2009Um 0:00 Ortszeit beginnt der offizielle Verkaufsstart von Windows 7. Mit Windows 7 möchte Microsoft den im Vergleich zu den vorigen Betriebssystemen erfolglos weggekommenen Vorgänger Windows Vista ablösen und neue Kunden gewinnen beziehungsweise zurückgewinnen.


Windows 7 vereint Leistung, Stabilität und Innovation, es glänzte in den bisherigen Tests, die mit Vorab- und finalen Versionen schon seit Januar 2009 möglich waren.

Obwohl Windows 7 als ein verbessertes Windows Vista gesehen werden kann, ScreenShot014fällt es vor allem durch diese Neuerungen auf:

  • höhere Arbeitsgeschwindigkeit auch auf alter Hardware
  • Neue Oberfläche mit neu gestalteter Taskleiste und neuen oder verbesserten Desktopfunktionen
  • Unterstützung für DirectX 11
  • Kostenlos um “XP Mode”, ein virtuelles Windows XP erweiterbar
  • Heimnetzwerke
  • Verbesserte Sicherheit mit der UAC
  • Multitouch-Eingabemöglichkeiten

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Windows 7 keine Bedrohung für Apple

Microsofts morgige Markteinführung von Windows 7 wird Apples Verkaufszahlen nicht beeinflussen, schätzen mehrere Analysten in den vergangenen Tagen.

Brian Marshall (Broadpoint AmTech) hat Apples Zahlen der Zeiträume der vergangenen vier Markteinführungen von Windows (Windows 98, 2000, XP und Vista) analysiert und will dabei keinen Einschlag festgestellt haben. Apple kam es möglicherweise zugute, dass Microsoft ihr Windows-Betriebssystem immer später als das jeweils aktuelle MacOS ausgeliefert hat – sozusagen verspätet.

Apple 7 Abgesehen von den Zahlen, die im Jahr 2000 festgehalten wurden, gewann Apple immer; nur Windows 2000 führte dazu, dass sie weder stiegen, noch fielen.

Der Vista-Flop half Apple, sich auf dem Markt für Computer und Betriebssysteme erneut zu behaupten. Nach dessen Markteinführung im Jahr 2007 verlor Microsoft Kunden an Apple, was vor allem auf Negativ-Kritiken an Windows Vista zurückzuführen war.

Man geht jedenfalls davon aus, dass Apple auch nach der Markteinführung von Windows 7 seine Position halten wird. Das Unternehmen ist – verglichen mit der Konkurrenz – (noch) klein und unabhängig von den meisten Konzernen.

Sobald Apple aber mehr als 10 Prozent des PC-Markts innehat, besteht für Cupertino die Gefahr, Anteile an einen Windows-Nachfolger zu verlieren. Von Windows 7 gehe nach der Meinung der Analysten jedoch keine Gefahr in diesem Sinne aus.


Allerdings wird für die nächsten Jahre genau ein so großes Wachstum erwartet: sobald Apple seine Preise senkt – und das war schon mehrfach angekündigt worden – könnte ein Run auf die Produkte mit dem Obstlogo beginnen, der Apple zum ernsthaften Microsoft-Konkurrenten wachsen lassen könnte. Zudem gehört Apple zu den Firmen, die von der Weltwirtschaftskrise am wenigsten betroffen waren.