Windows 7-Launch-Party: Feiern und Windows geschenkt bekommen


Microsoft ruft Windows-Enthusiasten dazu auf, eine “Launch Party” zu geben. Windows 7-Logo (c) Microsoft Corp. 2009Ein wenig von den “Tupperpartys” abgeguckt, geht es darum, Windows 7 zu feiern, vorzustellen und natürlich: zu bewerben.

Wer bereit ist, mindestens fünf Gäste einzuladen, die den Windows-Enthusiasmus teilen, eine eigene Website zur Party zu erstellen und ein paar (einfach zu erfüllende) Richtlinien befolgt und dessen Bewerbung angenommen wird, der bekommt die Ultimate-Ausgabe von Windows 7 geschenkt.ScreenShot014

Der mögliche Zeitraum für die Veranstaltung ist übrigens die Woche nach der Veröffentlichung, also zwischen dem 22. und 29. Oktober.


Damit die Party läuft, gibt’s für jeden Gastgeber ein Paket, das vermutlich Demomaterial, Banner und natürlich Windows 7 selbst enthält.

Interessierte können sich über die Houseparty-Website bewerben. Eine Windows Live-ID macht’s einfacher, ist aber nicht erforderlich.

Ob die Bewerbung erfolgreich war, erfährt man am 17. September.


Käufer von Vista Ultimate verärgert – Billig-Pakete für Home- und Businessanwender

Wer Windows Vista Ultimate gekauft hat, ist jetzt der Trottel

Seit einigen Tagen ist es möglich, Windows 7 vorzubestellen. Möglich ist die Bestellung von Windows 7 Home Premium für rund 50 Euro und Windows 7 Professional für rund 100 Euro.

windows7Zahlreiche Käufer von Windows Vista Ultimate sind jetzt verärgert: sie haben das absolut teuerste Windows Vista gekauft und müssen jetzt zusehen, wie Heim- und Unternehmensanwender das neue Betriebssystem zu Dumpingpreisen bekommen können. Wem Home Premium oder Business/Professional nicht reichen, der braucht Ultimate und genau diese Betriebssystemausgabe kann man nicht zum vergünstigten Preis vorbestellen.

Windows Home Premium soll ab dem Oktober für rund 120 Euro Professional für 285 Euro erhältlich sein. Da lohnt es sich, bei Bedarf und bei diesem Angebot zum Vorbestellen, zuzuschlagen.

“Ultimate hat sich nicht gelohnt”, so der O-Ton

Viele griffen damals auch zu Vista Ultimate, weil sie sich eine Fülle zusätzlicher Funktionen gegenüber den Ausgaben Home (Premium) oder Business erhofften – dies blieb aus. Bis auf die für Profis und Entwickler wichtigen Unterschiede zwischen Home Premium und Business gab es nichts Besonderes, das das teure Upgrade gerechtfertigt hätte. Man kann Windows auch ganz gut ohne Ultimate Extras nutzen.

Die erhofften zusätzlichen Funktionen, die sich die Käufer bei der Zahlung eines mehr als doppelt so hohen Preises beim Upgrade von Home Premium auf Ultimate erhofft haben, gab es also nicht, oder nur geringfügig, wenn man die “Ultimate-Spielereien” mag.

Wer eine höhere Vista-Ausgabe benötigte, war besser darin beraten, einfach eine neue Lizenz zu kaufen statt das Anytime-Upgrade in imageAnspruch zu nehmen. Oft war das Upgrade teurer als der Kauf eines Systembuilder-Windows.

 

Rechts: Ein bisschen mehr ausgeben für ein Media Center, PC-Sicherung und erweiterte Netzwerkfunktionen? Microsoft listet die Unterschiede auf dieser Seite auf.

Von der Preissenkung unberührt

Microsoft hat die Preise für Windows gesenkt. Aber auch hinter dieser Ankündigung steckt ein Haken: Nur Home Premium wurde gegenüber seinem Vista-Vorgänger je nach Angebot (Normalpreis oder Vorverkaufspreis) zwischen 8 und 17 Prozent günstiger. Windows 7 Professional und Ultimate blieben von dieser Preisänderung unberührt.

image

Links: Native DVD-Wiedergabe, Tinker und bewegte Hintergrundbilder mit DreamScene: Sollen das die exklusiven Vorteile von Vista Ultimate gewesen sein?


Angesichts dieses Ärgers der Ultimate-Käufer fordern Analysten und Microsoft-Beobachter wie Michael Cherry (Directions at Microsoft) jetzt: “Gebt den Vista Ultimate-Käufern ein kostenloses Upgrade!” Microsoft könne so ganz elegant ihren Guten Willen gegenüber den Kunden ausdrücken und sie quasi für die oft als “lausig” beschriebenen Ultimate Extras, die man anstatt der “innovativen und exklusiven Anwendungen” erhalten habe. Zu allem Überfluss gab Microsoft Anfang des Jahres dann auch noch bekannt, sich zunächst auf die Entwicklung von Windows 7 konzentrieren zu wollen und dass es vorerst keine weiteren Ultimate Extras geben werde.

Die Forderungen der Kunden sind nicht ganz so extrem wie Cherry sie stellt. Ein günstiges Upgrade von Windows Vista Ultimate auf 7 Ultimate wäre ganz OK – und dem kann auch ich mich als Besitzer dieser Vista-Variante anschließen.