Canonical bringt Ubuntu aufs Smartphone – als App – und macht Smartphones zu PCs


Auf dem Mobile World Congress plant Canonical (Ubuntu-Entwickler) die Präsentation eines Ubuntu-Linux fürs Smartphone. Nicht als eigenständiges Betriebssystem, sondern als App für Android.

Doch Ubuntu geht noch einen Schritt weiter. Ubuntu bleibt nicht ans kleine Display des Smartphones gefesselt, sondern bringt das Desktop-Betriebssystem mithilfe einer Docking-Station auf PC-Bildschirme.


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Canonical bietet Kundensupport für Ubuntu an

Canonical, die Firma hinter dem quelloffenen und unabhängigen Ubuntu- UbuntuLinux,  bietet ab sofort echten Support für die (privaten) Nutzer an – und zwar kommerziell.

Bisher verdiente sich die Firma durch Support für Firmen ihr Geld.

Über den Canonical Shop kann man folgende Supportverträge abschließen:

  • Starter – Unterstützung für Einsteiger, die Hilfe in Grundlagen wie dem Einrichten einer Internetverbindung, dem Einstellen des Bildschirms oder beim Verwenden der mitgelieferten Desktopprogramme brauchen. 48 Euro pro Jahr.
  • Advanced Desktop – Für erfahrene Anwender, die zum Beispiel auf Ubuntu umsteigen wollen und Ihre Dateien migrieren wollen. 101 Euro pro Jahr.
  • Professional Desktop – Richtet sich an Unternehmen, die Ubuntu als Desktopbetriebssystem verwenden wollen. Supportanfragen werden schneller beantwortet. 192 Euro pro Jahr.

Für dreijährige Supportverträge bietet Canonical Rabatte an: so kostet das Starter-Angebot 123 Euro, das Professional Desktop-Angebot 258 Euro und das für Firmen 491 Euro.


Man darf sagen: die Kosten halten sich im Rahmen. Insbesondere Einsteiger, die lernwillig sind und auch selber recherchieren können, werden mit einem einjährigen Supportvertrag “Starter” gut zurecht kommen. Danach darf man sich entscheiden: selber nach Lösungen suchen oder “Advanced Desktop” in Anspruch nehmen. Wer beim kostenlosen Linux bleiben will, wird die Kosten nach mehrjährigem Nutzen wieder reingeholt haben.