Apple durchsucht Sound-Dateien nach Wörtern


Es ist kein Scherz: Apple durchsucht tatsächlich Sound-Dateien nach Zeichenfolgen. Aber die Sache hat einen Haken.

Ausprobieren kann das im Moment jeder, der die deutsche Apple-Seite apple.com/de besucht und in Such-Textfeld rechts oben etwas eintippt. Ich wollte Quicktime, bekam aber nur ein “qu” eingetippt und startete viel zu früh die Suche. Das Resultat waren zwei auffällige Suchergebnisse:

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Die Suchfunktion auf der Apple-Website hat auf zwei AIFF-Sounddateien angeschlagen, die man sogar öffnen und anhören kann. “Qu” kommt übrigens in keiner von beiden vor, zumindest nicht akustisch. Die Dateien gehören zu einer Promo-Seite, auf der man sie herunterladen und auf seinem Mac als Systemsounds einsetzen kann. Man kann sie aber auch konvertieren und auf dem PC nutzen.

Eines ist aber bewiesen: die interne Suchmaschine “erfasst” Überschriften und Inhalte vermeintlicher Suchergebnisse. kº**µ▐****&*▒***d***≤*!


Bing bekommt Hilfe von Wolfram Alpha

(TC/CN) Microsofts neu aufgelegte Suchmaschine Bing bekommt offensichtlich bald Unterstützung von der wissenschaftlichen Suchmaschine Wolfram Alpha. Dies geht aus Meldungen von TechCrunch und Cnet hervor.

Demnach sollen die Betreiber von Wolfram Alpha in den verganenen Wochen mit Microsoft verhandelt haben, um Technologien für die Verwendung in Bing zu lizenzieren.

Bei den beiden Konzernen will sich derzeit niemand zu den Gerüchten äußern.

Wolfram Alpha konnte bei seiner Veröffentlichung zwar einen guten Eindruck erzeugen, dürfte vom gemeinen Nutzer aber kaum in Anspruch genommen werden. Bei Alpha handelt es sich um eine wissenschaftliche Suchmaschine, die zum Beispiel gut genutzt werden kann, um statistische Daten zu suchen oder zu vergleichen.

Im Vergleich dazu erging es Bing, dem neu gestarteten Live Search, erheblich besser: die Suchmaschine legte dank gutem Marketing und Medienpräsenz einen erfolgreichen Start hin und seit der Zusammenarbeit mit Yahoo dürfte ihr Anteil auf schätzungsweise 14 Prozent ansteigen.

Sollte es wirklich zu einer Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Wolfram kommen, ist noch nicht geklärt, unter welchem Name Suchergebnisse dann ausgegeben werden – Ergebnisse mit der Anmerkung “Unterstützt durch Wolfram|Alpha” sind denkbar.

Fraglich ist dann aber auch, wie Alpha befragt werden soll. Bing ist international verfügbar und wird in dementsprechend vielen Sprachen angeboten. Alpha hingegen versteht derzeit nur englisch als EIngabesprache, zudem müssen Fragestellungen (besonders mathematische) einer gestimmten Grammatik folgen – und diese Regeln müssen die Benutzer von Bing mit Alpha-Technologie verstehen.

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Die Beteiligten schweigen sich über das Gerücht aus.

Stephen Wolfram, der Gründer der wissenschaftlichen Suchmaschine gibt als Grund für misslungene Anfragen an, dass die Hälfte davon falsch gestellt seien.