„Felsschmelz“: Wie RockMelt soziale Netzwerke im Browser bündeln will


Um es vorweg zu nehmen: ganz neu ist die Idee nicht, soziale Netzwerke in einen Webbrowser einzubinden. Das macht Flock bereits seit über 5 Jahren. Bisher auf der Basis von Mozilla Firefox, demnächst auf Chromium. Letzeres benutzen auch die Entwickler von Rockmelt als Unterbau.

RockMelt will es dem Benutzer einfacher machen, seine sozialen Netzwerke aus dem Browser heraus aktiv zu nutzen. So können geöffnete Websites an Twitter-Follower oder die Facebook-Pinnwand geschickt werden. Auch RockMelt soll ein eigenes soziales Netzwerk mitbringen, das natürlich voll in den Browser integriert wurde.
Am linken Rand befinden sich die Kontakte des „RockMelt“-Netzwerks, auf der gegenüber liegenden Seite die Verknüpfungen zu anderen sozialen Netzwerken.

Erste Eindrücke kann man derzeit nur aus dem Promo-Video der Entwickler gewinnen.


Wer einer der ersten RockMelt-Benutzer werden will, kann sich per Facebook auf der RockMelt-Website anmelden.


Zune Software 4: Welcome (back) to the Social

Fast Zeitgleich mit der Markteinführung des Zune HD in den USA hat Microsoft das Online-Angebot zune.net sowie die PC-Software erneuert.

Zune für den PC präsentiert sich zunächst imposanter und ist an die Gestaltung der GUI des Zune HD angelehnt.

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Menü erweitert

Nach dem ersten Start genügt ein Klick auf “Go to your collection”, um die Software so zu sehen, wie man sie in Version 3 kannte.

imageDas Menü wurde um “Quickplay” und “Marketplace”. In Quickplay kann man mit “smart dj mix” fünf Schaltflächen beliebig belegen, um nach dem Start sofort Zugriff darauf zu haben. Fährt man mit dem Mauszeiger über einen fertigen Quickplay-Eintrag, imageblendet Zune in den ID3-Tags hinterlegte Informationen ein. Wenn man’s braucht…

Verlässt man Quickplay, ändert sich die Hintergrundfarbe in freundliches weiß, wie man es von der Vorgängerversion gewohnt war.

“Marketplace” ist die in die Software implementierte Einkaufsplattform, die zuvor nur über zune.net erreichbar war. Mit der Einbindung in den Player bringt Microsoft sie näher an den Kunden.

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Zune als Sozialnetzwerk

Zune ist übrigens längst so weit, anderen erzählen zu können, welche Musik man bevorzugt hört und diese Informationen mit anderen im Rahmen des “Social” zu teilen – wenn man es will. Auf selbem Wege erhält man beim Besuch von zune.net Empfehlungen.

Damit “Social” und “Marketplace” genutzt werden können, sind eine mit Zune verknüpfte Windows Live-ID beziehungsweise ein “Zune Pass” erforderlich. Letzteres soll man zwar 14 Tage kostenlos testen können, allerdings scheint das nur von Standorten in den USA zu funktionieren.

Not welcome to the Social

Der Standort “Deutschland” erwies sich bei der Einrichtung als kontakthinderlich: Der Login innerhalb der Zune-Software wollte nicht klappen.

ScreenShot006 Angeblich stehe die Funktion in meiner Region nicht zur Verfügung – tat es offensichtlich aber noch vor dem Upgrade. Fehlercode: C00D1353. Als hilfreiche Lösung erwies sich das Ändern des Computerstandortes in “Vereinigte Staaten” mit anschließendem Neustart.

Veränderungen an der Oberfläche

Abgesehen von zwei neuen Menüs wurde nicht gravierend viel verändert. Die Schriften in dem Menüs wurden geändert: aus Kleinbuchstaben wurden teilweise Versalien; in den Genuss interessanter Änderungen kommen die Benutzer von Windows 7: Beim Ziehen an den rechten oder linken imageBildschirmrand heftet sich das Programmfenster nun an, zieht man es nach oben, wird es maximiert. Besonders nennenswert ist die Einführung von kleinen Schaltflächen in der Vorschau auf der Taskleiste, mit denen sich Zune steuern lässt.

Besonders praktisch ist der schnelle Zugriff auf die Bewertung. Als schlecht bewertete Titel landen nicht mehr auf dem Zune-Player oder werden entfernt, wenn sie später als schlecht bewertet wurden. Das funktioniert auch, wenn die Bewertung am Player vorgenommen wurde.

Verbesserungswürdiges

Die Zune-Software wurde vielfach gelobt, weil sie sich von den traditionellen Bedienoberflächen erfolgreich entfernt hat, aber intuitiv bedienbar geblieben ist.

Was aber verändert werden könnte, ist die Präsenz der “Quickplay”-Funktion. Die fünf Künstler, die ich hinterlegt habe, will ich ja nicht bei jedem Start hören und lieber gleich zur Sammlung oder wenigstens zur Suche wechseln. Beides ist aber mit einem zusätzlichen Klick verbunden. Wenigstens die Suchfunktion sollte in “Quickplay” eingebaut werden, um wirklich schnell damit zu starten, was man will. Noch einfacher wäre es, mit dem Menü zu starten, das zuletzt geöffnet war.

image Gewöhnungsbedürftig ist auch die Gestaltung des Menüs. Hat man es einmal verwendet, versteht man es, aber die farbliche Hervorhebung gewählter Punkte könnte deutlicher sein und die Schrift gerne auch etwas größer. Der Mauszeiger ist nämlich fast doppelt so groß wie die oberste Zeile des Menüs.


Es ist weniger auffällig, aber ich habe es trotzdem vermisst. Beim Rippen des 1975 veröffentlichten Albums “Tales of Mystery and Imagination” (The Alan Parsons Project) von CD konnte Zune das Albumcover nicht herunterladen. Ein kurzer Start des Windows Media Players genügte, um diese Information zu holen, aber es ist ein Umweg.