Note II – Nachfolger von Samsungs “Smartlet”


Vor etwa einem Jahr stellte samsung das Note vor. Es schien ein Hybride zwischen Smartphone und Tablet zu sein. Trotz oder gerade wegen seiner ungewöhnlichen Größe und einem Display oberhalb der 5 Zoll wurde das Note der ersten Generation zum Erfolg. Bereits bis zum März will Samsung fünf Millionen Stück verkauft haben.

Vorgestern stellte Samsung den Nachfolger vor. Das Galaxy Note II knüpft an den Erfolg des ersten großen Smartphones an und will es natürlich in einigen Punkten übertreffen. Es handelt sich in den meisten Punkten um eine angebrachte Produktpflege, die Samsung da betreibt.

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Display

Das Display wächst von 5,3 auf 5,5 Zoll im Vergleich zum Vorgänger. Die Technik nennt Samsung Super AMOLED. Sie soll für lebhaftere Farben sorgen. Außerdem hat man an der Kantenglättung gearbeitet. Schriften und Vektorgrafiken sollen jetzt noch weniger ausgefranst wirken.

Das neue Display hat eine Auflösung von 1280*720 Bildpunkten — und Achtung: der Vorläufer hatte sogar 1280*800 Pixel.

Leistung und Ausdauer

Der neue Prozessor läuft jetzt mit 4 mal 1,6 GHz gegenüber einem Zweikernprozessor mit 1,4 GHz. Das Note II hat zudem 2 GiB RAM an Bord.

Das Gerät soll in drei Varianten hinsichtlich Speicher angeboten werden: 16, 32 und 64 GiB sollen es sein, natürlich immer mit Micro-SD-Karte erweiterbar.

Neue Features

Neben einem schnelleren Prozessor und einem größeren Akku glänzt das Note II mit neuen Funktionen wie LTE und dem Betriebssystem Android 4.1. Samsung hat übrigens angekündigt, diese Android-Version auch für das noch aktuelle Note bereitzustellen.

Dazu gesellt sich die NFC-Funktion (Near Field Communinaction). Sie erlaubt beispielsweise den Datenaustausch mit anderen NFC-fähigen Geräten oder das Nutzen von NFC-Transpondern. Ginge es nach den Geräteherstellern, wird NFC bald vor allem fürs Berührungslose Bezahlen genutzt werden.

Optisch wurde das Note an das erneuerte Samsung-Design angelehnt, mit dem bereits das Galaxy S III aufgetreten ist. Statt einer planen Vorderseite hat das Gerät jetzt spitz zulaufende Kanten. Auch die Rückseite ist gewölbt.

Akku

Der neue Akku nimmt 3100 mAh auf – das sind 600 mehr als im Vorgänger. In diesem wurde der Akku unterschiedlich bewertet. Verwendete man das Smartphone nur zum Telefonieren und für SMS hielt er locker drei Tage durch, aber dafür braucht man kein Smartphone. In der Praxis wollte der alte Akku fast täglich geladen werden. Mit der zusätzlichen Kapazität sollen diese Intervalle länger werden.


Neues Android

Das Note II soll mit dem aktuellen Android 4.1 Jelly Bean ausgeliefert werden. Das Update wird es laut Samsung auch in Kürze für das noch aktuelle Note I geben.

Fazit

Es scheint, als hätte Samsung mit dem Note fast alles richtig gemacht und will das Programm fortführen. Die zweite Generation bringt einige neue Funktionen mit, die mittlerweile zum Pflichtprogramm für Smartphones der Oberklasse gehören. Wer das Note der ersten Generation hat, muss jetzt nicht sofort auf das Note II umsteigen. Android 4.1 wird schließlich sogar nachgeliefert.

Tipp: Nicht ganz anspruchsvolle Gemüter können in den nächsten Wochen beim Note I zuschlagen — im Zuge der Markteinführung des Note II ist hier ein beachtlicher Preisverfall zu erwarten.


Samsung stellt Galaxy S III vor – neues Smartphone soll Apple iPhone übertreffen

In London hat gestern Abend hat der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung sein neues Flaggschiff vorgestellt. Das Galaxy S III ist Samsungs neues Oberklassemodell, mit dem man den Hauptkonkurrenten Apple angreifen will. Und es sieht nicht schlecht aus für Samsung, ist doch schon seit Wochen bekannt, dass die drei Sterne den Apfel in die Schranken weisen.

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Mit dem S III legt Samsung die Messlatte neu an: Vierkern-Prozessor mit 1,4 GHz, 4,8-Zoll-AMOLED-Display, Android 4, um nur ein paar Details zu nennen.

Gerüchte um die Kameras erwiesen sich als falsch, die rückseitige hat “nur” 8 Megapixel, die vordere – für Videochat gedachte – nur 1,9; und das genügt auch.


Mit dem S III sprechen – Komfortfunktionen

Apples Siri ist derzeit die Alleinherrscherin unter den Assistenzanwendungen; Samsung will das ändern und zeigte gestern ebenfalls “S Voice”. Die Sprachsteuerung soll genau wie beim iPhone 4S Befehle entgegennehmen, Apps starten oder beim Verfassen von Nachrichten helfen.

Als Komfortfunktion wird S Voice wird zudem von einer Gesichtserkennung ergänzt, die das Display nur einschaltet, sobald sie ein Gesicht erkennt – entfernt es sich wieder, wird das Display heruntergedimmt, um Energie zu sparen. Die Gesichtserkennung geht noch einen Schritt weiter und kann beim Fotomachen eingreifen. Werden beispielsweise viele Fotos am Stück geschossen, kann die Gesichtserkennung helfen, die besten Resultate zu behalten.

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