Samsung stellt Galaxy S III vor – neues Smartphone soll Apple iPhone übertreffen


In London hat gestern Abend hat der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung sein neues Flaggschiff vorgestellt. Das Galaxy S III ist Samsungs neues Oberklassemodell, mit dem man den Hauptkonkurrenten Apple angreifen will. Und es sieht nicht schlecht aus für Samsung, ist doch schon seit Wochen bekannt, dass die drei Sterne den Apfel in die Schranken weisen.


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Mit dem S III legt Samsung die Messlatte neu an: Vierkern-Prozessor mit 1,4 GHz, 4,8-Zoll-AMOLED-Display, Android 4, um nur ein paar Details zu nennen.

Gerüchte um die Kameras erwiesen sich als falsch, die rückseitige hat “nur” 8 Megapixel, die vordere – für Videochat gedachte – nur 1,9; und das genügt auch.

Mit dem S III sprechen – Komfortfunktionen

Apples Siri ist derzeit die Alleinherrscherin unter den Assistenzanwendungen; Samsung will das ändern und zeigte gestern ebenfalls “S Voice”. Die Sprachsteuerung soll genau wie beim iPhone 4S Befehle entgegennehmen, Apps starten oder beim Verfassen von Nachrichten helfen.

Als Komfortfunktion wird S Voice wird zudem von einer Gesichtserkennung ergänzt, die das Display nur einschaltet, sobald sie ein Gesicht erkennt – entfernt es sich wieder, wird das Display heruntergedimmt, um Energie zu sparen. Die Gesichtserkennung geht noch einen Schritt weiter und kann beim Fotomachen eingreifen. Werden beispielsweise viele Fotos am Stück geschossen, kann die Gesichtserkennung helfen, die besten Resultate zu behalten.

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Not so handy: das Note von Samsung

Klein ist was anderes. Und dennoch, oder gerade deshalb habe ich mich beim Kauf meines neuen „Handys“ für das GX-7000 „Note“ von Samsung entschieden, für das derzeit im Fernsehen und im Internet geworben wird.

Das Note ist der große Ableger aus der Galaxy-Serie, mit einer Display-Diagonale von über 13 Zentimetern übersteigt es die Abmessungen herkömmlicher Smartphones um Einiges.

Ich muss ein wenig ausholen: Vor etwa zwei Jahren machte Samsung Werbung für ein Gerät namens S8000 oder „Jét“. Schnell war es ja, aber das mitgelieferte Betriebssystem war einfach nur Mist. Die Auswahl an nachträglich installierbaren Anwendungen war überschaubar, viele waren veraltet, langsam oder ließen sich erst nach einem Totalreset installieren. Auf das Jetdroid-Projekt zu warten, kam nicht in Frage, viel zu lang hätten die Entwicklungen gedauert und ein Smartphone-Betriebssystemprogrammierer bin ich auch nicht. Beim Kauf kostete das Gerät 260 Euro, nur wenige Wochen später fiel es auf knapp 200. Eine Ohrfeige. Nach zwei Jahren „Strafpartnerschaft“ mit dem S8000 kamen der Wunsch nach einem Android-basierten Smartphone sowie der Gedanke an ein Tablet auf – und hier kommt das Note ins Spiel. Das Riesenhandy taugt mir für beides, so der Gedanke.

Nach drei Tagen (ja, wirklich viel) Bedenkzeit bestellte ich die Maschine ganz spontan in der Mittagspause während eines Telefonats (interessiert den Anrufer doch nicht); viel Zeit zum Nachdenken hatte ich in dem Moment nicht. Nur einen Tag später, ich blieb mal krankheitsbedingt zuhause, brachte der Postbote mein neues Spielzeug.
Spielzeug? Ja brauche ich denn so ein Gerät? Nach fast einer Woche mit dem Note habe ich es noch kein einziges Mal geschäftlich genutzt. Vielmehr diente es mir in der Zeit als „Surfpad“, während ich schepp auf der Couch hing, Tablet-Nutzung eben. Das Telefonieren mit dem Küchenbrett am Ohr sorgte schon für Gelächter. Ein Bluetooth-Headset ist manchmal ganz wünschenswert.

Jetzt aber mal ein paar Eckdaten:


  • Prozessor: 1,4 GHz (Dual-Core)
  • Arbeitsspeicher: 800 MiB
  • Interner Speicher: 2 GiB
  • USB-angebundener interner Speicher: 8 GiB
  • SD-Karte als Erweiterungsspeicher verwendbar
  • 5,3 Zoll (13 cm) AMOLED-Display, kapazitiver+resistiver Touchscreen
  • 8 MP-Kamera
  • Betriebssystem: Android 2.3.6 (nach Update) mit TouchWiz 4
  • Akku mit 2500 mAh Kapazität
  • Mitgeliefertes Zubehör: Kopfhörer für 3,5-Zoll-Klinke, 4-polig, mit Steuerung;
    Eingabestift, der ins Gerät gesteckt wird.

Auf eine Schutzhülle verzichtet Samsung, was angesichts des Kaufpreises von derzeit 519 Euro (Stand: November 2011) sehr verwundert. Den mir bekannten Geräten lag bisher immer eine (wenn auch einfache) Hülle bei.

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