Canonical bietet Kundensupport für Ubuntu an


Canonical, die Firma hinter dem quelloffenen und unabhängigen Ubuntu- UbuntuLinux,  bietet ab sofort echten Support für die (privaten) Nutzer an – und zwar kommerziell.

Bisher verdiente sich die Firma durch Support für Firmen ihr Geld.

Über den Canonical Shop kann man folgende Supportverträge abschließen:


  • Starter – Unterstützung für Einsteiger, die Hilfe in Grundlagen wie dem Einrichten einer Internetverbindung, dem Einstellen des Bildschirms oder beim Verwenden der mitgelieferten Desktopprogramme brauchen. 48 Euro pro Jahr.
  • Advanced Desktop – Für erfahrene Anwender, die zum Beispiel auf Ubuntu umsteigen wollen und Ihre Dateien migrieren wollen. 101 Euro pro Jahr.
  • Professional Desktop – Richtet sich an Unternehmen, die Ubuntu als Desktopbetriebssystem verwenden wollen. Supportanfragen werden schneller beantwortet. 192 Euro pro Jahr.

Für dreijährige Supportverträge bietet Canonical Rabatte an: so kostet das Starter-Angebot 123 Euro, das Professional Desktop-Angebot 258 Euro und das für Firmen 491 Euro.

Man darf sagen: die Kosten halten sich im Rahmen. Insbesondere Einsteiger, die lernwillig sind und auch selber recherchieren können, werden mit einem einjährigen Supportvertrag “Starter” gut zurecht kommen. Danach darf man sich entscheiden: selber nach Lösungen suchen oder “Advanced Desktop” in Anspruch nehmen. Wer beim kostenlosen Linux bleiben will, wird die Kosten nach mehrjährigem Nutzen wieder reingeholt haben.


Jetzt geht’s aber los: Opera fordert Browserauswahl nun auch für Mac OS und Ubuntu

Der schwedische Browserhersteller Opera Software ASA verlangt nach Microsofts Einknicken nun auch, dass die Hersteller anderer Betriebssysteme eine Browserauswahl einrichten.

Microsoft hatte am Samstag mitgeteilt, dass man bereit sei, den Anwendern von Windows 7 die Webbrowser von Drittanbietern zu empfehlen. Opera zeigte sich mit dem Nachkommen des Software-Riesen einverstanden. Die EU-Kommission wird demnächst prüfen, ob Microsofts Vorschlag akzeptiert werden kann.


imageKritiker warfen Opera Software ASA schon lange vor, durch die mit Nachdruck erwirkten Auflagen gegen Microsoft eigene Interessen durchsetzen zu wollen und sich nur auf einen der Betriebssystem- und Browserhersteller zu stürzen.

Bei Opera betont man immer wieder, dass es sich dabei um einen Einzelfall handle, da Microsoft eine Monopolstellung innehalte. Opera wirft Microsoft vor, durch das Bündeln von Windows mit Internet Explorer andere Browser an den Rand zu drängen: Opera besitzt gerade mal 1 Prozent Marktanteil. Der stärkste Konkurrent des Internet Explorers, Firefox, schaffte es im Mai übrigens auf etwa 22,5 Prozent.

Opera geht mit einer Aussage von Håkon Wium Lie (CTO) einen unerwarteten Schritt weiter:

Man würde die Integration eines Browserauswahlmenüs, wie es Microsoft jetzt plant, auch in den Betriebssystemen der Hersteller Apple (Mac OS) und Canonical (Ubuntu Linux) begrüßen – diese gehören zu den am weitesten verbreiten Alternativen zu Windows im Anwenderbereich.