Verkaufsverbot für Word aufgehoben


(CW) Das am 11. August gefällte Verkaufsverbot gegen Microsofts Textverarbeitungsprogramm Word wurde aufgehoben.

Richter des Bundesgerichtshofs haben das von Davis gefällte Verbot nach einer Berufung aufgehoben. Microsoft muss den Verkauf einer Word-Version, die von i4i bemängelte Techniken beherrscht, demnach nicht am 10. Oktober einstellen.

Microsofts Revision war vergangene Woche im Schnellverfahren genehmigt  worden, heute müssen Vertreter des Konzerns allerdings noch vor drei Richtern vorsprechen.

Richter Davis befand Microsoft für schuldig, absichtlich Patente des Klägers i4i ScreenShot036 verletzt zu haben, um dessen Produkte überflüssig zu machen. Zur Strafe sollte Microsoft eine Summe von 290 Millionen US-Dollar an den Kläger zahlen.

Dass das Urteil aufgehoben würde, zeichnete sich ab: Fachleute bemängelten, dass das Urteil übereilt und ohne vollständige Aussprache gefallen sei. Zudem wurde dem Gericht in Texas vorgeworfen, auch in der Vergangenheit den Klägern bei bei Patentansprüchen den Klägern Recht zu geben und besonders “Klägerfreundlich” zu sein.


Sowohl Microsoft aber auch i4i zeigen sich zuversichtlich, ihre Interessen durchsetzen zu können.


Windows 7 mit Cookie

In China sind Kekse aufgetaucht, deren Bäcker sich Windows 7-Logo und den Schriftzug offensichtlich zunutze machen wollen, um ihre kleinen Produkte zu verteilen.


Schlecht ist der Gag ja nicht, aber man munkelt, dass sie zusammen mit den Raubkopien verteilt werden, die schon seit längerem im Reich der Mitte kursieren sollen.

Keks

Für Europa gibt es eine Version ohne Zucker, da die Gewinnung des Rohstoffs im Herkunftsland deutsche Zuckerrübenbauern benachteiligt.

In den USA wurden die Kekse per Gerichtsurteil verboten, da eine in Texas ansässige Firma mit dem Name “tut4tut” geklagt hatte, das Patent auf getrennte Herstellung von Keksteig und Verpackung zu halten.

Freitag? Huch, ist erst morgen. Aber da hab ich Urlaub, heute ist also gefühlter Freitag.

Foto von BBBBianca, Flickr