Vatikan zieht einstweilige Verfügung gegen Titanic zurück


Gestern, einen Tag vor dem geplanten Beginn der Hauptverhandlung in Sachen Vatikan gegen Titanic-Magazin sagten die Kläger den Termin ab und zogen ihre einstweilige Verfügung zurück.

Am 10. Juli wurde bekannt, dass der Papst, beziehungsweise der Erzbischof Becciu in Vertretung die Titanic-Redaktion per Rechtsanwalt aufgefordert hat, die Verbreitung des Magazins mit einem Cover, das den Papst mit gelb verfärbter Kutte zeigt, zu unterlassen.

Erst diese Meldung führte in den Wochen dazu, dass diese Ausgabe der Titanic besondere Bekanntheit erlangte.

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Juli 2012: Itanliener enttarnen Schwätzer; Titanic reagiert mit diesem Cover.
Nach dem Eintreffen der Post vom Rechtsanwalt zensierte Titanic sich selbst.
© für dieses Bild: natürlich beim TITANIC-Verlag GmbH & Co. KG.

Der angekündigte Prozess wurde von Beobachtern bereits von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Gründe wie Kunstfreiheit, die Kirche dürfe sich nicht in Angelegenheiten der Presse einmischen und “Satire dürfe schließlich alles” wurden angeführt.


Man darf vermuten, dass die Kläger auch deshalb zurückruderten, weil sie ihre Erfolgschancen aus den Augen verloren haben.


Softwarepatente: Yahoo bezichtigt Facebook des Ideenklaus

Yahoo plant, gegen Facebook vor Gericht zu ziehen. In der gestern eingereichten 19-seitigen Klageschrift führt Yahoo zehn Patente auf, die der neue Internetriese verletzten soll. Darunter fallen Techniken, die für Werbemittel, Benutzereinstellungen und Privatsphäre-Funktionen eingesetzt werden.

Yahoo wirft Facebook vor, geistiges Eigentum Anderer zu nutzen, um selbst damit zu verdienen.

Die angekündigte Klage könnte jetzt, kurz vor Facebooks geplantem Börsengang im Sommer, dazu führen, dass mögliche Investoren verunsichert werden.

Eine eingescannte Kopie der Klageschrift wurde auf docstoc.com abgelegt und kann von jedem gelesen werden.

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