PC-Bauvorschlag P55/i5 – € 800


Für alle, die sich ihre PCs immer noch selbst zusammenbauen möchten oder einfach nichts passendes finden, habe ich heute wieder einen Bauvorschlag.


Dieses Mal soll’s ein Gamer-PC werden, der auf eine zukunftssichere P55-Plattform aufsetzt und Unterstützung für DDR3-Arbeitsspeicher und i5 oder i7-Prozessoren von Intel bietet.

Teil Artikel Preis in €
Prozessor (CPU) Intel Core i5-750 (unboxed) 160
Prozessorlüfter Zalman CNPS9900A 45
Arbeitsspeicher (RAM) 4 GiB, DDR3-1333 80 – 100
Mainboard Asus P7P55D 115
Grafikkarte ATI Radeon HD4870 130
Gehäuse 40
DVD-Brenner SATA-Ausführung 40
Netzteil 530 Watt, etwa be quiet! L7 50
Festplatte 1 TiB 70
Betriebssystem Windows 7 Home Premium x64 70

Macht vorerst: etwa 800 Euro.

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Windows 7: gut für Microsoft, schlecht für die Hardware-Hersteller

“Genügsames Windows 7 Bremse für den PC-Markt?”, fragte man sich heute morgen bei Winfuture Anbetracht der Tatsache, dass das neue Windows auf einigen älteren PCs schon wieder besser als XP läuft.

Die für Microsoft wertvollen Firmenkunden ziehen statt einem Hardware-Upgrade zunächst nur ein Upgrade des Betriebssystems in Betracht. Ein mittelständisches Unternehmen mit 100 PC-Arbeitsplätzen kann so etwa 10 000 Euro für das Upgrade ausgeben – und Microsoft verdient.

Ganz anders wird es in dieser Zeit den Hardwareherstellern gehen: solange PC-Anwender und Firmen das Upgrade von Windows genügt und neue Hardware dank schnell laufendem System unnötig ist, verdienen die nämlich gar nichts – es sei denn, man muss zum Beispiel in eine neue Grafikkarte oder etwas mehr Arbeitsspeicher investieren.


PII-Auslastung

Windows 7 läuft auch noch auf alter Hardware –
hier auf einem zehn Jahre alten PC.

Mit welch schwacher Hardware Windows 7 noch läuft, konnte ich in einem mehrfach veränderten Szenario feststellen: Am Ende lief die CPU mit gerade einmal 350 MHz und Windows standen 160 MiB RAM zur Verfügung.

Laut Winfuture laufe “Windows 7 auch auf vier bis fünf Jahre alten Computer[n] besser” als Windows XP.

Zu Zeiten von Windows XP werden es die meisten hingenommen haben, dass das Betriebssystem nicht innerhalb von zwei Minuten einsatzbereit war – unter Windows 7 ist das jetzt anders, selbst auf alter Hardware (nämlich in den oben genannten Versuchen) startete es – egal wie schnell die CPU war – immer innerhalb von 90 Sekunden; auf aktueller Hardware natürlich schneller.

Damit kann man sogar noch im Internet surfen:
Windows 7 auf einem PC mit 700 MHz “schnellem” Prozessor und 384 Megabytes Arbeitsspeicher (Video in
Echtzeit), © 2009 Klopfzeilen.de

Ähnlich schnell geht das Wechseln in und Aufwachen aus dem Energiesparmodus (Stand-By) : Während XP und Vista zum Einschlafen mehrere Sekunden und selten sogar Minuten benötigten, passiert das bei Windows 7 innerhalb von 10 bis 20 Sekunden. Noch viel schneller geht das Aufwachen: Während mein Weihnachts-PC mit Vista fast zehn Sekunden brauchte, um mir das Anmelden zu ermöglichen, geht das unter Windows 7 in drei bis vier Sekunden.