Erklärung von Fonic


Nach meiner Beschwerde über die grobe Fehlberatung bei Fonic bekam ich am Montag eine E-Mail von einem Mitarbeiter. Man entschuldige sich für die falsche Beratung und erklärte mir, dass sich er Surf-Stick in das stärkere Netz einwähle, auch wenn es ein fremdes Netz sei.

Nur zwei Tage, nachdem ich den Stick hatte, wählte der sich für etwa 10 Euro in ein schweizer Netz ein.


Vor meiner Bestellung des Sticks wollte ich Gewissheit, dass genau das nicht möglich ist. Da ich die bekam, bestellte ich ihn und tappte gleich in die Falle.

Fonic zeigte sich kulant und lud mein Konto mit 10 Euro auf.

Meine Konsequenz: In der Nähe von Basel (CH) bleibt das Laptop zugeklappt. Um zu überwachen, empfiehlt es sich, den mitgelieferten “Mobile Partner” zu nutzen, da man hier sehen kann, in welches Netz sich der Stick eingewählt hat.

Eine andere Lösung hat mir der Fonic-Mitarbeiter vorgeschlagen: Statt dem Stick das Handy verwenden und dort die manuelle Netzwahl aktivieren. Da mein Handy im schnellsten Fall GPRS nutzen kann, fällt die Option zurzeit noch weg.


Negativwerbung für Fonics Surfs-Stick-Angebot

Bevor ich vor vier Tagen meinen Surf-Stick bei Fonic bestellte, rief ich die Kundenhotline an, um vier Fragen zu klären:

  1. — Kann ich die mitgelieferte SIM-Karte zum Telefonieren nutzen?
  2. — Kann ich statt dem Surf-Stick auf ein Handy mit GPRS-Modem nutzen?
  3. — Ich fahre regelmäßig mit der Bahn an der schweizer Grenze vorbei und mein Handy verbindet sich dadurch regelmäßig mit dem schweizer Netz. Würde sich der Surf-Stick mit dem schweizer Netz verbinden, entstünden hohe Verbindungskosten. Wird mit Nicht-O2-Netzen eine Verbindung hergestellt?
  4. — Kann der Stick bei Nichtverfügbarkeit von GPRS oder schnelleren Verbindungen auch eine GSM-Ersatzverbindung nutzen?

Alle vier Fragen beantwortete die Telefonistin so, wie ich es hören wollte: Ja, ja, nein, ja. Ja, ich könne damit, telefonieren und natürlich ein Handy mit Modem verwenden (sie fragte sogar, ob ich ein geeignetes hätte), nein, ich kann mich nicht in ausländische (und damit teure Netzte) einwählen und ja, der Stick verwendet bei Verlust der Verbindung zu schnellen Netzen eine GSM-Verbindung die in etwa “so schnell wie ISDN” sei, so die Mitarbeiterin.

Bevor ich anfing, diesen Beitrag zu schreiben, befand ich mit im Badischen Bahnhof Basel (Schweiz!). Das Versenden einer SMS war mir nicht möglich: “Ihr Guthaben beträgt EUR 0,00” und irgendwann trudelte noch eine SMS ein, ich solle mein Guthaben aufladen.


Was ist mit den EUR 9,92 passiert, die ich gestern noch auf der SIM-Karte (zum Glück Prepaid) hatte? Die Tagesflatrate ist mit EUR 2,50 angegeben, nach dem ersten Einwählen hätte mein Guthaben lediglich um diesen Betrag gekürzt werden können.

Im Moment ist alles weg. Sobald ich wieder Internet habe, werde ich bei O2/Fonic genauer nachfragen, wie es zu dieser Fehlberatung kommen konnte.

Der Vertragsabschluss kam nur aufgrund der Ergebnisse meiner telefonischen Nachfrage bei Fonic zustande. Im Moment ist all meine Begeisterung für das Angebot dahin.

Updates kommen selbstverständlich hier rein.