Google Chrome jetzt mit Designs – aber nur in Version Beta 3


Googles Browser, der bisher in ruhigen Blautönen erschien, unterstützt jetzt Designs – so wie es zum Beispiel die Konkurrenzbrowser Opera und Firefox schon früh vorgemacht haben.

Google stellt auf einer eigens dafür eingerichteten Seite eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten (fast 30) Themes bereit, die jeweils durch einen Klick auf “Apply theme” (Design übernehmen) eingerichtet werden… sollen.

imageMit einem Klick sollen neue Themes installiert werden.


Denn im Versuch funktionierte das trotz aktuellster Entwicklerversion (Beta 3)und Programmneustart nicht. Stattdessen erhielt ich für jeden vergeblichen Versuch eine CRX-Datei und diese Meldung:

ScreenShot014Einige Designs sehen interessant aus, etwa die mit wenigen Farben oder das transparente, “Transparent” genannte. Themes, die wahrscheinlich kaum einer verwenden wird, sind “Baseball” (außer vielleicht einige Fans in den USA), “Dots” mit seinem unruhigen Punkte-Muster oder “Legal Pad”, das ein derart schrilles Gelb hat, dass es für die Augen nur anstrengend sein kann, damit zu surfen.


Mozilla Firefox soll modernes Design bekommen

Lange Zeit grenzte sich Firefox, was sein Aussehen angeht, durch beigefarbene oder hellblaue Menüs von anderen Windows-Anwendungen ab. Die Farbe passte nicht so richtig zur Oberfläche und die Menüs wirkten trotz Überarbeitung immer etwas fremd – besonders unter Windows Vista.

Vista brachte vielen Entwicklern die Möglichkeit, Aero für nette Effekte zu nutzen. Google Chrome etwa, um an der Stelle einen Konkurrenten von Firefox zu nennen, tut das bereits, indem das, was mal die Titelleiste war, nach unten gezogen wird und als Parkplatz für die Registerkarten genutzt wird.


Die Mozilla-Entwickler streben jetzt ebenfalls eine weitere Ausnutzung der Möglichkeiten, die Aero bietet, an.

Auf der Website mozilla.org/Firefox befindet sich derzeit ein Vorschlag, der Aero besonders elegant ausnutzt. Dabei verschwindet nicht einfach nur das Menü, wie Microsoft es beim Internet Explorer gemacht hat, sondern die wichtigen Funktionen wie “Vorwärts”, “Zurück”, “Neu laden” sowie die Adressleiste und das Sucheingabefeld befinden sich inmitten einer halbtransparenten Fläche, sondern auch die Registerkarten (Tabs) selbst. Das einzige, was nicht durchsichtig ist, ist die angezeigte Website selbst.

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Die Designstudie zeigt Firefox auch der Vista Basic-Oberfläche sowie vier Design-Varianten der mit XP eingeführten Luna-Oberfläche.

Auch hier kommt der Designvorschlag gut weg: imageFirefox wirkt wieder frischer und modern – und passt sich den vergangenen Versionssprüngen und den neuen Oberflächen an.

Die neue Oberfläche soll übrigens “erst” in Version 3.7 eingeführt werden. Wer jetzt schon andere Designs will, muss zunächst mit vorgefertigten Themes Vorlieb nehmen.