Die Bahn gibt auf


Möglicherweise ist es auf den großen öffentlichen Druck zurückzuführen, mit dem Markus Beckendahl, viele andere Blogger und die Nachrichtenportale auf die Bahn gewirkt haben.


Seit gestern ist bekannt, dass die Bahn keine weiteren Juristischen Schritte gegen Beckendahl vornehmen wird – die Vorwürfe der Bahn werden als überzogen gehandelt und widersprächen der freien Meinungsäußerung.

Bahnchef Hartmut Mehdorn hat ebenfalls gestern eine Erklärung abgegeben, in der bedauert, “dass es in der Vergangenheit bei den Mitarbeiterüberprüfungen zu Verstößen gekommen ist und kein Gremium der Arbeitnehmerinteressenvertretung informiert war” und sich bei den Mitarbeitern entschuldigt.

Rücktrittsforderungen an Mehdorn

Mit seiner Entschuldigung geht Mehdorn der Aufforderung der Gewerkschaften nach, sich zu entschuldigen. Transnet und GBDA verlangten laut der Süddeutschen Zeitung eine “unmissverständliche Entschuldigung für die Spähaktionen in der Belegschaft”. Zuvor hatte die Bundesregierung verlauten lassen, Mehdorn wenigstens bis zu den nächsten Bundestagswahlen im Amt belassen zu wollen.