Windows 7 im Unternehmen


Ist Ihr Unternehmen bereit für Windows 7? Die Zeit läuft Ihnen nämlich davon: In acht Tagen kommt das neue Windows nämlich in den Handel.

Als Betreuer eines Firmennetzwerks sollten Sie sich schon Gedanken darüber gemacht haben, ob der Umstieg sinnvoll oder sogar vonnöten ist. Läuft dort neue Hardware mit einem vergleichsweise alten Betriebssystem? Müssen Sie aus der Hardware mehr herausholen? Brauchen Sie eine moderne Plattform, die auf Wunsch abwärtskompatibel gemacht werden kann? Brauchen Sie ein sichereres und zugleich zuverlässigeres System?

Oder anders gefragt: Läuft die IT bereits mit Windows Vista und Sie sind damit im Hinblick auf die Leistung unzufrieden?


In diesen Fällen ist der Wechsel auf Windows 7 sinnvoll – denn blicken wir doch mal nüchtern auf XP: Es ist inzwischen acht Jahre alt, holt aus neuer Hardware nicht mehr das beste raus und was die Sicherheit angeht, gelten heute ganz andere Ansprüche.

Windows 7 konnte fast 10 Monate lang getestet werden: Ende 2008 tauchten erste Betaversionen auf, im Januar verteilte Microsoft sie offiziell. Im Mai kam der feature-vollständige Release Candidate, der erste Vergleiche mit dem zuließ, was in etwa einer Woche auf den Markt kommen wird. Seit August können Abonnenten des MSDN die finale Version testen und wer das Glück hatte, als Gastgeber für eine Windows 7-Launchparty ausgewählt zu werden, ist bereits im Besitz zweier vollwertiger Installations-DVDs.

Weiterlesen


Windows 7 in Europa angeblich um über 40% teurer

Zur Kasse bitte

Käufer von Windows 7 müssen in Europa offensichtlich fast das Doppelte von dem bezahlen, was Käufer in den USA bezahlen müssen – und das, obwohl Internet Explorer in Windows 7 für den europäischen Markt fehlen wird.

Windows 7 Home Premium soll am 22. Oktober für 119 Euro in Europa zu haben sein. In Großbritannien soll es 79,99 Pfund kosten.

windows7In US-Dollar umgerechnet müsste der Preis bei aktuellen Kursen bei 167, beziehungsweise 132 Dollar liegen.

Käufer in den USA sollen nach dem Discountverkauf aber nur den Regelpreis von 119 US-Dollar für Windows 7 Home Premium zahlen. Es geht hier um die gleiche Software, die im vereinigten Königreich 10, im restlichen Europa 41 Prozent mehr kosten soll – und das, obwohl Internet Explorer nicht einmal vorinstalliert ist.


Bei anderen Ausgaben fallen die Unterschiede noch größer aus: Windows 7 Professional, der Nachfolger von Vista Business und XP Professional, soll in Europa 285 Euro, umgerechnet rund 400 US-Dollar, kosten; in Großbritannien rund 190 Pfund, also etwa 314 Dollar. Die Briten zahlen also 57 Prozent, die übrigen Europäer 100(!) mehr als die Käufer in den USA.

Windows 7 Ultimate, die höchste Ausgabe, kostet in den USA 220 Dollar, in Europa 300 Euro, umgerechnet also 420 Dollar – 200 Dollar oder 140 Euro mehr als auf der anderen Seite des großen Teichs.

Microsoft teilte mit, die Preise gegenüber Vista nicht ändern zu wollen. Aufgrund des schwachen Dollars und der festgelegten Preise ist Windows 7 im Vergleich zum Vorgänger in Europa um 4 bis 6 Prozent günstiger zu haben.

Und es fehlt etwas

Kritik muss sich Microsoft noch an anderer Stelle gefallen lassen: Die der Europäischen Union entgegenkommende Entscheidung, Internet Explorer aus dem Betriebssystem zu entfernen wurde von vielen positiv aufgenommen, jedoch muss Microsoft jetzt den höheren Preis für ein Windows ohne Browser in Europa rechtfertigen. Der fehlende Internet Explorer führt zu einem weiteren Problem: angeblich ist das “fließende” Upgrade von Windows Vista auf 7 dadurch nicht möglich. Die Anwender müssen stattdessen Windows 7 und alle ihre Programme komplett neu installieren – zumindest vorübergehend, bis Microsoft hoffentlich eine verbesserte Installationsroutine bereitstellen kann.

Trotz aller Meldungen über die hohen Preise hat Microsoft eine Überraschung: Windows 7 Home Premium kann vorab für 50 Euro in Deutschland und Frankreich und für 50 Pfund in Großbritannien bestellt werden; Windows 7 Professional für 110 Euro, beziehungsweise 100 Pfund.

Eine Idee am Rande: Ultimate und Sprachen

Wer sowieso plant, auf Windows 7 Ultimate zu wechseln, der kann sich eine günstige US-Version zulegen. Wie in Vista Ultimate auch dürfte hier die Bediensprache umschaltbar sein, sodass technisch es keinen Unterschied macht, ob man sein Windows hier für das Doppelte oder in den USA zum Normalpreis kauft. Und Internet Explorer ist sogar vorinstalliert, wodurch das fließende Upgrade von einem installierten Vista möglich wird.