iAds für Japan


Mit iAds möchte Apple Werbung in interaktiven Formaten, einer Kombination aus Videos und von Websites bekannten Elementen, auf Mobilgeräte wie das iPhone und den iPod (beide auf Basis von iOS 4) bringen.

In Japan steht Apple jetzt Dentsu, eine dort ansässige Werbeagentur, zur Seite. Dentsu wird zu den größten Branchenmitgliedern gezählt. Bisher war die Agentur vor allem für Werbung in Printmedien und dem Fernsehen bekannt.


Laut einer Pressemitteilung werde sich Apple um die Auslieferung der Werbung ans passende Ziel kümmern, während Dentsu den Verkauf übernimmt.

Eigenen Angabe zufolge erwartet Apple allein für dieses Jahr Gewinne in Höhe von 60 Millionen US-Dollar – dabei nahm der Dienst seinen Betrieb erst im zweiten Halbjahr 2010 auf.


Guerilla-Marketing im Hörsaal

Der Mobilfunknetzbetreiber O2 wirbt mit Handymonstern und Monster-Fängern, die die Hörsäle mindestens dreier deutscher Universitäten gestürmt und Vorlesungen gestört haben sollen.

Seit einigen Wochen wirbt O2 damit, Monstertarife bezwingen zu können: Handys mit Plüschmonster-Ummantelung verwandeln sich nach Einlegen der O2-Sim-Karte in normale Mobiltelefone. Doch damit nicht genug.

Beauftragt von der United Ambient Media AG stürmten in Köln als “Handymonster” verkleidete Personen die Hörsäle; ihnen folgten Monsterfänger in T-Shirts mit O2-Aufdruck. Sie sollen angetäuscht haben, einen Dozenten einfangen zu wollen.


Andere von ihnen waren in Magdeburg und München mit Badehosen bekleidet und trugen Surfbretter, die den Surfstick des Anbieters bekannt machen sollten. In Magdeburg wurden sie der Bibliothek verwiesen.

Die Aktion, die von den Universitäten nicht genehmigt worden war, wird scharf verurteilt. Vorlesungen wurden vorsätzlich gestört, um Produkte anzupreisen. Bisher war von der Agentur über eine Mitarbeiterin nur in Erfahrung zu bringen, dass “Vorlesungen ja meistens nicht so spannend” seien und sich vermutlich niemand durch die Aktionen gestört haben dürfte. (Süddeutsche)

Die Aktionen sollen auch gefilmt worden sein, nur ohne Genehmigung.

Wegen der Vergehen hat die Agentur unter Umständen mit einer Anzeige zu rechnen.

Die Website monsterkommando.o2online.de ist derzeit nicht erreichbar. Auch die Facebook-Seite ist nicht mehr zu sehen.

Eine ähnliche peinliche Werbeaktion hat o2 bereits vor einem Monat in Berlin durchführen lassen: