Computer der Pentium-Klasse


In diesem Teil der Sammlung werden die Computer vorgestellt, die sogar die etwas Jüngeren noch kennen dürften: Computer der Pentium-Klasse, also alles zwischen dem 80486er und dem Pentium II (ganz grob ausgedrückt).

Siemens-Nixdorf PCD-5H

Der neueste Zugang ist ein Siemens-Nixdorf PCD-5H mit einem Pentium-Prozessor, dermit gewaltigen 75 MHz läuft. Verbaut sind 32 MiB EDO-RAM, ein (inzwischen repariertes, auf dem Bild kann man den Schaden noch sehen) einseitiges Floppy-Laufwerk, ein CD-Laufwerk und eine von mir eingebaute Festplatte mit 2,1 GiB Speicherplatz (der Vorbesitzer hat die Original-Festplatte behalten, deshalb das “Ersatzteil”).

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Den Compu ter möchte ich, da ich auch noch einen ziemlich interessant aussehenden Joystick bekommen habe, als Retro-Spielekonsole verwenden. Zu dem Zweck habe ich auch schon einmal ein paar DOS-Spiele installiert, hier läuft gerade Wingstar:


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Die meisten dieser Spiele kann man übrigens nicht mehr auf neuen PCs spielen, weil sie in Echtzeit laufen: Wingstar würde auf einem aktuellen PC so schnell laufen, dass man gar nicht auf die Situationen reagieren kann (Raketen fliegen mit Lichtgeschwindigkeit oder so ungefähr…); da sind die 75 MHz genau richtig.

Vielen Dank an meinen Büro"mitbewohner" Tobias*, der mir die Maschine überlassen hat.
*) und seine Freundin, weil sie ihn überredet hat, sie abzugeben 😉

Pentium 133

Vom oben genannten Kollegen habe ich auch einen weiteren Pentium-PC bekommen. CPU: schätzungsweise 133 MHz. Im Computer ist sogar eine TV-Karte verbaut. Fotos und Details folgen noch, sobald ich den Rechner endlich hier habe, er steht nämlich noch im Büro unterm Tisch. An der Stelle mal einen Gruß an meine Kollegen, die diese Woche arbeiten müssen :P. Viel Spaß und Motivation!


CPUs, Arbeitsspeicher, Laufwerke

Prozessoren

Prozessoren der Pentium-Klasse

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  • 8x Intel Pentium, 133 MHz
  • Intel Pentium, 100 MHz
  • Intel Pentium MMX, 166 MHz
  • IBM 6x86MX, 66 MHz
  • Cyrix 6×86, 133 MHz
  • Intel i486 SX, ~33 MHz

Prozessoren der Pentium II und III-Klasse

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Links: Zwei von sechs Pentium II-CPUs, rechts; ein Pentium III-Modell.

Arbeitsspeicher

Arbeitsspeicher: SIMM-Module

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  • 6x Micron, 4 – 8 Megabytes
  • Samsung/Hewlett-Packard 4 Megabytes
  • 2x SEC 4 Megabytes
  • 2x Hyundai (?)
  • 4x TI (?)
  • 4x ein Hersteller, der sich nur durch ein V erkennbar gibt (?)
  • 4 Megabytes Notebook-RAM (für das 486er Notebook)

Arbeitsspeicher: SD-RAM

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Module in den Größen 32, 64, 128 und 256 Megabytes.

Arbeitsspeicher: DDR I-RAM (DDR400)

Zwei Module, jeweils 256 Megabytes RAM, getestet und funktionsfähig; wer sie haben will, liest ganz unten weiter.


Festplatten

Links: Eine Winchester-Festplatte mit gigantischen 40 Megabytes Kapazität. Üblich waren damals beim Kauf 20 MiB. Rechts: Ein Nachfolgemodell mit IDE-Schnittstelle; die hier fasste schon über 100 MiB.

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Achten Sie auf das Etikett: Hier wurden defekte Sektoren vermerkt. Festplatten wie diese konnte man noch mit weniger Gefahr eines Datenverlust öffnen, solange man sie umgedreht hielt, damit kein Staub eindringen konnte.

Unten links: Die linke Festplatte hatte mal etwa 2 Gigabytes Speicherplatz, lief aber irgendwann nicht mehr. Zu Anschauungszwecken habe ich die Abdeckung durch eine aus Plexiglas ersetzt – so kam sie vor ein paar Jahren sogar im Physikunterricht zum Einsatz. Rechts: Das gleiche Festplattenmodell wie im Targa Series II verbaut, mit etwa 480 Megabytes; funktioniert leider nicht mehr korrekt, beim Lesen von den äußeren Zylindern hängt sich das System auf. Die Festplatte wurde von mir noch zwei Jahre genutzt, bis sie die ersten schwerwiegenden Probleme zeigte – sie war also 11 Jahre nach dem Kauf kaputtgegangen und war schon davor fünf bis sechs Jahre nahezu täglich in Gebrauch. Die Gehäusegestaltung hat sich bei Seagate auch heute kaum verändert.

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Die Kiste mit den anderen 1000000000 Festplatten musste ich vom Metallregal nehmen (dieser Satz nur, um anzudeuten, wieviel es noch davon gibt).

Das will ich auch haben!

Wer selbst Teile haben möchte, Teile loswerden möchte oder tauschen will, kann sich über das Kontaktformular melden, vielleicht ergibt sich ein privates Tauschgeschäft.