Gemüsebauer klagt auf Auszahlung von 210 Millionen Euro Entschädigung


Der Gemüsebauer Hans W. aus Urst klagt vor dem Gemüsegericht auf die Auszahlung der 210 Millionen Euro Entschädigung, die die Europäische Union Gemüsebauern auszahlt, die durch die Warnungen vor angeblich EHEC-verseuchten Gurken und Tomaten erhebliche Gewinnverluste erfahren mussten.

Seitens der EU war angedacht, die Auszahlungssumme anteilig in Abhängigkeit der Verluste auf die europäischen Gemüsebauern zu verteilen. W. interpretierte die Aussage der EU-Abgeordneten aber als großzügiges Werbeversprechen, das zu erfüllen ist.


Wie die Klage ausgeht, ist noch offen.

Beobachter räumen W. aber geringe Chancen ein, zumal er durch die Warnungen vor Gurken und Tomaten keinen Verlust gemacht haben dürfte, da er selber nur Erdbeeren anbaut und den Gurkenanbau bereits vor 5 Jahren aufgegeben hat.

Außerdem hat sich W. als sogenannter Seuchentroll einen Namen gemacht, bereits in der Vergangenheit soll er versucht haben, Entschädigungen wegen angeblicher Seuchenbelastungen einzuheimsen.


SWR3 (wieder mal),

Marketing ist eine Wissenschaft für sich, aber das weißt du ja. Oder doch nicht? Den Eindruck könnte man in diesen Tagen haben, da Gunter Sachs für dich ein gerade-noch-so jugendfreies Plakat für das alljährliche New Pop Festival entworfen hat.

Wie viel Zeit hast du Herrn Sachs dafür gegeben? 2 Stunden? 90 Minuten? Wurden das Foto und und der Rest des Plakats gar zur gleichen Zeit erstellt?

Aus Urheberrechtlichen Gründen zeige ich das Plakat nicht, wer es sehen will, der lache klicke jetzt bitte hier.

Dank Kunst-“Leistungskurs” (es heißt offiziell nicht mehr so) fühle ich mich in der Lage, ein Schema von diesem Bild anzufertigen:

Analyse anzeigen


1. Hintergrund. Es gelingt deinem Grafik-Profi, dafür drei Farben zu verwenden, die auf einer nahezu Horizontalen keinerlei Bewegung aufweisen. Da Profis nicht einfach GIMP herannehmen können, zollt dieser Leistung schon großer Respekt.

2. Motive. Über den aus einer Fläche bestehenden Hintergrund werden eine entblößte Blondine und Notenlinien mit wuchtigem Violinschlüssel gelegt. Die Dame dürfte schon für Ungunst gesorgt haben. Assoziationen:

  • Notenlinien = Musik = Gut gemacht.
  • Nackte Blondine = Softporno = Ziel verfehlt.

3. Schrift als Motiv. Links oben schwebend, in den beiden dominierenden Farben “blassrosaorange” und schwarz" platziert der Profi die Schrift. Das letzte Bild der Analyse zeigt bei unscharfem Betrachten, wie mies die Bildaufteilung durchgeführt wurde.

  • Aufteilung des Farbgewichts: Mist.
  • Hervorhebung wichtiger Objekte: nö.
  • Schrift als wichtigstes Objekt: Mist.
  • Gesamteindruck: unruhiger, ablenkender Rahmen, kein Objekt im Zentrum, bzw. Zentrum fehlt.

4. Vor allem aber will ich wissen: Wer? Wo? (Steht ja nicht drauf)

5. Und aus Neugier: Was hat Gunter Sachs für dieses Kunstwerk verlangt?