Mammut-Karikatur erzürnt Paläontologen


Eine kürzlich aufgetauchte Karikatur eines vor ca. 6000 Jahren verstorbenen Mammuts sorgt in Oryktologenkreisen für Entsetzen. Das Abbild des edlen Mastodonten, der bis heute als größtes Landsäugetier gilt, sei realitätsfremd und herabwertend auf einen deformierten Rüssel und Beinbehaarung reduziert worden.


Paläontologen in aller Welt demonstrieren seit der Entdeckung der Spottzeichnung gegen deren Aussage. Auch die angezeichneten Schnurrhaare sorgten für Furore. Eine Vermischung von Elephantidae und Aeluroidea sei absolut ersponnen und überhaupt biologischer Schwachsinn.

Mammut-Karikatur

Deformierter Rüssel, Beinbehaarung, Schnurrhaare. Diese Karikatur eines Mamuts wurde zum Stein des Anstoßes für einen aktuellen Streit unter Paläontologen.

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Papst verklagt Satiremagazin Titanic

Der Papst Benedikt XVI beziehnungsweise der Erzbischof Angelo Becciu in Vertretung fordert das Satiremagazin Titanic über einen Rechtsanwalt auf, die Verbreitung der aktuellen Ausgabe zu unterlassen. Grund ist das aktuelle Titelbild, das den Papst mit erhobenen Armen und einem großen gelber Fleck auf der Soutane zeigt. Das Bild ist betitelt mit „Die undichte Stelle ist gefunden!“. Die Titanic reagierte damit auf die im Mai bekannt gewordene Maulwurf-Affäre um einen Diener des Papstes.

Der Papst beziekungsweise Becciu sehe die Persönlichkeitsrechte des Papstes verletzt.

Leo Fischer, Chefredakteur der Titanic, erklärt dazu:

„Benedikt muß uns mißverstanden haben […] Der Titel zeigt [zeige] einen Papst, der nach der Aufklärung der Spitzelaffäre […] feiert und im Überschwang ein Glas Limonade über seine Soutane verschüttet hat […]“


Man hofft auf ein persönliches Gespräch mit dem Papst. Laut Pressemitteilung ist es das erste Mal, dass der Papst gegen das Magazin vorgeht.