Mammut-Karikatur erzürnt Paläontologen


Eine kürzlich aufgetauchte Karikatur eines vor ca. 6000 Jahren verstorbenen Mammuts sorgt in Oryktologenkreisen für Entsetzen. Das Abbild des edlen Mastodonten, der bis heute als größtes Landsäugetier gilt, sei realitätsfremd und herabwertend auf einen deformierten Rüssel und Beinbehaarung reduziert worden.


Paläontologen in aller Welt demonstrieren seit der Entdeckung der Spottzeichnung gegen deren Aussage. Auch die angezeichneten Schnurrhaare sorgten für Furore. Eine Vermischung von Elephantidae und Aeluroidea sei absolut ersponnen und überhaupt biologischer Schwachsinn.


Mammut-Karikatur

Deformierter Rüssel, Beinbehaarung, Schnurrhaare. Diese Karikatur eines Mamuts wurde zum Stein des Anstoßes für einen aktuellen Streit unter Paläontologen.

In einer stillen Demonstration, bei der niemand auf die Straße ging, aber dafür umso mehr Wissenschaftler wutgefüllte Texte über die Karikatur in eigenen Internet-Foren veröffentlichten, machte man sich Luft. Bis heute zogen die Reaktionen nur im Umfeld der Paläontologen Kreise. Die Situation eskalierte, als ein zweifach promovierter Wissenschaftler aus dem Feld kommentierte, bei der Karikatur handle es sich nur um eine Replikation einer Höhlenmalerei, die generell nie hundertprozentig nah am Original waren, für einen aus vier Beiträgen besehenden Flame-War.

Beobachter gehen davon aus, dass der Streit über die Wahrheit hinter der Mammut-Karikatur noch einige Wochen anhalten werde. Unterdessen kündigte eine kleinere Gruppe an, herausfinden zu wollen, wer hinter der Zeichnung stecke, um dem Verantwortlichen den rechten Umgang mit dem Bleistift beibringen zu können.

Bild: Gemeinfreie Abzeichnung einer
Wandmalerei aus der Les Combarelles,
Dordogne, Frankreich.


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