Google: „Das G1 war nicht ausgereift“


Der Chef der Handy-Sparte von Google, Andy Rubin, gestand ein, dass der Start mit dem eigenen Handy und dem eigenen Betriebssystem Android nicht so glatt verlaufen war. Die mit dem G1 ausgelieferte Betriebssystemversion sei bestenfalls eine 0.8 statt eine 1.0 gewesen und musste erst durch mehrere Software-Updates verbessert werden.

Ein Problem, das dazu führen kann, dass die Verbreitung von Android verlangsamt losgeht, ist, dass die Hersteller das Betriebssystem an ihre Hardware anpassen müssen. Dennoch bietet Android einen wichtigen Vorteil: für die Verwendung des quelloffenenbssystems fallen keine Lizenzkosten an. Nach einer Rechnung von Google könne man somit 20 Prozent der Kosten einsparen, die bei der Verwendung anderer Betriebssysteme anfallen würden.


Ein anderes, ebenfalls und insbesondere mit dem G1 aufgetretenes Problem ist das Gerät an sich: Einige Besitzer beschweren sich über Knarzgeräusche, die aufträten, wenn man Display nach vorn schiebe. Es ist zu befürchten, dass das die ersten G1-Geräte dauerhaft an Verschleißschäden leiden werden.


Googles G1 mit Android stellt in gewisser Hinsicht eine Alternative zu Apples iPhone dar. Mit den mitgelieferten Browsern und Datentarifen (in der Regel der Telekom) eignen sich beide für das Surfen im Internet und begegnen einander hier bereits jetzt als Konkurrenten.


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