Gegenangriff von Skype


Nur kurz nach der Veröffentlichung von Skype für das iPhone hat die Telekom bekannt gegeben, die VoiP-Software blockieren zu wollen. Solange das iPhone im LAN verwendet wird, ist Skype zwar verwendbar, zum kostenlosen telefonieren, beziehungsweise zum Telefonieren zu anfallenden Datentarifkosten in UMTS-Netzen soll Skype nach dem Willen der Telekom aber nicht verwendbar sein. Die Begründung der Telekom: Das Netz könne nicht genügend Bandbreite für Skype sowie die normale Telefonie bereitstellen.
Auch über öffentlichen die WLAN-Hotspots der Telekom soll Skype nicht mehr nutzbar sein, darüber gibt es aber unterschiedliche Angaben. In anderen Blogs ist zu lesen, dass das Telefonieren mit Skype über WLAN-Hotspots der Telekom möglich sei.

Skype beschwert sich heute über die unfairen Praktiken der Telekom und dass sie Regulierungsbehörden nicht eingreifen würden.
Seit der Veröffentlichung wurde Skype für das iPhone mehr als eine Million mal heruntergeladen.


Vermutungen für das Vorgehen der Telekom gehen in die Richtung, dass sich die Telekom dem Voice over IP weiterhin verschließt und auch für die Begründung der technischen Machbarkeit hat man kein Verständnis: Viele andere Netzbetreiber haben mit der Verwendung von Skype keine Probleme.


Man darf auch spekulieren, ob andere Gründe für die Sperre darin liegen, dass die Telekom mit Skype-Gesprächen nichts, respektive an der Flatrate verdienen würde. Neuere Tarife gewähren dem Nutzer genügend Bandbreite und Volumen, was für das Telefonieren mit Skype reichen würde. Man könnte somit auf die Nutzung der echten Telefonfunktion verzichten.