Neue Richtlinien für verhaltensabhängige Werbung


In der Vergangenheit sorgte verhaltensabhängige Werbung auf Websites immer wieder für Kontroversen. Betreiber von Sozialnetzwerken gerieten in die Kritik, weil sie Nutzungsvereinbarungen zugunsten neuer Werbemethoden abänderten und Besucher von Websites und Verkaufsplattformen fühlten sich durch die auf sie angepasste Werbung regelrecht beobachtet.

Das Internet Advertising Bureau (Großbritannien) hat jetzt mehrere Richtlinien für verhaltensabhängige Werbung verabschiedet. Google, Microsoft, Yahoo, Phorm und AOL haben sich nun dazu verpflichtet, die neuen Richtlinien einzuhalten.


Viele Betreiber von Suchmaschinen haben auch ein eigenes Werbegeschäft und nutzen die über Besucher gewonnenen Sucheingaben, um Profile ihrer Benutzer zu erstellen und passende Werbung einzublenden. Damit vermeidet man eine erfolglose und ziellose, aber kostspielige Einblendung von Werbung, die nicht ankommt.

Bei der Auswertung von Profilen müssen sich die Betreiber an das geltende Datenschutzrecht halten. In Deutschland ist zwar das Sammeln von Nutzungsinformationen zur Profilerstellung erlaubt, nicht aber die Weitergabe an Dritte.


Die neuen Regelungen sollen es dem Nutzer eines Angebots erlauben, die Erstellung eines Profils über ihn abzulehnen.


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