Samsung stellt Mobile Internet Device “Mondi” vor


Samsung hat auf der CTIA Wireless Conference seine neueste Schöpfung vorgestellt. Mondi, abgeleitet vom lateinischen Wort für Welt, ist ein sogenanntes Mobile Internet Device, das mit Netzten umgehen kann, die dem WiMax-Profil entsprechen.


Mondi hat eine ausziehbare QWERY-Tastatur, ähnlich wie Googles G1, es wird im Breitformat verwendet, so passen Websites besser auf den Bildschirm. Auch eine optische Maus soll zum Gerät gehören.

Das Display hat eine Diagonale von 4,3 Zoll und übertrifft damit das iPhone von Apple, dessen Display gerade einmal 3,5 Zoll in der Diagonalen misst – zum Surfen dürfte es deshalb schon einmal besser geeignet sein.

Samsung will Mondi mit Windows Mobile 6.1 ausliefern, als Browser soll Opera 9.5 vorinstalliert sein.

Neben den praktischen Voraussetzungen zum Surfen lässt Samsung auch andere bei Mobilgeräten beliebte Zusatzfunktionen nicht vermissen. Eine integrierte Kamera schießt Fotos mit 3 Megapixeln Auflösung und gemäß WiMax verbindet sich Mondi nicht nur mit WLAN-, sondern auch mit GPRS- und Bluetooth-Verbindungen.

Mondi vereint die Leistung eines Laptops, das zum Surfen genutzt wird mit der Portabilität eines Smartphones und dürfte sich – sollte es tatsächlich bis 2010 auf dem Markt eingeführt werden – schnell großer Beliebtheit erfreuen, da es zurzeit keine vergleichbaren Geräte gibt.Samsung Mondi


Konkurrent Apple: Wie RIM, Microsoft und Google nachziehen können

Apples iPhone hat ordentlich eingeschlagen und den Markt der Smartphones einen echten Konkurrenten beschert. Fast jeder kennt es, fast jeder hätte es gern, aber nur wenige haben es. Das Smartphone ist einfach zu teuer.

Mit dem iPod gelang Apple vor etwa acht Jahren ein ähnlich guter Zug: Heute ist der iPod der am meisten verbreitete Player der Welt und auch ein Zune hat es bisher nicht geschafft, ihm diese Position streitig zu machen.

Die Beobachter sind sich einig: Apples neuste Produkte sind beliebt und machen den alt eingesessenen Anteile strittig.

Der iPod hatte kaum Konkurrenz, das iPhone hat sie: Was RIM, Microsoft und Google und seit kurzem auch Google mit Blackberrys, “PocketPCs” mit Windows Mobile oder Android-Handys versuchen, gelang Apple auf Anhieb – und dann auch noch mit neuen Bedienkonzepten und gutem Design. Die Drei haben einen ernstzunehmenden Konkurrenten, den es einzuholen gilt. Und das ist möglich, meint zumindest Dan Frommer.

Schwachpunkte der Produkte von Microsoft, Research in Motion und Google sind:


Die Benutzeroberfläche: Was bei Apple mit Fingergesten und einfachen Bedienelementen machbar ist, braucht bei der Konkurrenz viele Menüs, Übung und manchmal auch Geduld. Apple hat vorgemacht, wie es einfach geht.

Webbrowser: das iPhone bringt einen nahezu vollwertigen Browser (Safari) mit, der es mit gängigen Desktopbrowsern aufnehmen kann. Safari setzt auf die von Apple entwickelte und quelloffene Rendering-Engine WebKit auf, die auch von Chrome genutzt wird.

Die Konkurrenz hat bisweilen Probleme damit, Websites “wie auf dem PC” aussehen zu lassen. Stattdessen werden sie auf einen schmalen Bildschirm gequetscht, viele Grafiken können gar nicht angezeigt werden und es steht so viel Text untereinander, dass man die meiste Zeit scrollen muss. Die Bildschirme sind schon lange so weit, dass man Websites wenigstens zur Übersicht wie am PC anzeigen kann, zum Lesen müsste man trotzdem zoomen, aber es würde das Durchsuchen einer Seite erheblich erleichtern.

Anwendungen für das Smartphone bot Apple früh über ein App Store angeboten. Jetzt zieht die Konkurrenz nach, Microsoft und Google bauen ihre Online-Angebote schon länger aus, jetzt geht auch RIM diesen Schritt. Apple hat gezeigt, dass er sinnvoll ist.

Nachbesserungen hat teilweise auch die Hardware der Smartphones nötig. Oft ist sie zu niedrig dimensioniert, um auch für zukünftige Anwendungen gerüstet zu sein. Die Hersteller spendieren den Geräten zu wenig Arbeitsspeicher und oft müssen SD-Karten zur Speichererweiterung eingesetzt werden, weil der interne Speicher bald nicht mehr ausreicht. Selbst Apples iPhone stellt gerade einmal 8 Gigabytes internen Speicher zur Verfügung.

Die Einführung des iPhones hat die Hersteller und den Markt der Smartphones aufgerüttelt – nicht nur, weil das iPhone im Moment alle übertreffen kann, sondern weil die Apple-Konkurrenten jetzt nachziehen müssen, um die Aufmerksamkeit und die Kunden wieder auf sich zu lenken. Im Moment gelingt ihnen das nur mit niedrigeren Preisen, aber auch Apple wird sein iPhone in den nächsten Generationen günstiger anbieten können.