Wikipedia-Gründer Jimmy Wales soll politische Prozesse in UK transparenter machen


Wie The Telegraph am Dienstag schrieb, beruft die britische Regierung Jimmy Wales als unbezahlten Berater. Er soll beratend zur Seite stehen, um Bürgern transparenten Zugang zu politischen Prozessen zu geben. Dabei geht es darum, zusammen mit der Verwaltung neue Techniken aufzubauen, um die Beteiligung der Bürger zu fördern und zu vereinfachen.


Wikipedia macht ernst

Aus Protest gegen den Gesetzesentwurf für SOPA überblendet die Wikimedia Foundation die englischsprachige Version der Wikipedia mit einem riesigen Banner.

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Für 24 Stunden soll am heutigen Tage (Ortszeit, US-Staaten) die Wikipedia nicht, beziehungsweise schwer erreichbar sein: Da die Änderung lediglich als Style umgesetzt wurde, werden Inhalte trotzdem übermittelt, nur eben durch ein “Layer” überdeckt. Dieses Layer wird erst am Ende der Seite geladen. Inhalte können trotzdem sichtbar gemacht werden, wenn man das Laden einer Seite abbricht. Alternativ dazu kann man JavaScript vorübergehend deaktivieren.

Das Thema wird auf Twitter mit dem Schlagwort #wikipediablackout diskutiert. Wikimedia verknüpft soziale Netzwerke, um einen einfachen Weg zu schaffen, seiner “Stimme Gehör zu verschaffen”.

Mit der Aktion erhofft man sich, den Druck auf den US-Kongress erhöhen zu können.


Auch in anderssprachigen Versionen weist die Stiftung mit kleineren Bannern auf SOPA hin.