Wahlwerbesport der Piratenpartei /2009

Aus für Beacon: Facebook beendet personalisierte Werbung

Die Betreiber des US-amerikanische Sozialnetzwerks “Facebook” stellen die Verwendung der “Beacon” genannten personalisierten Werbung ein.

Beacon erlaubte es unter anderem

  • zielgerichtete Werbung einzublenden, die den Benutzer anspricht
  • anzuzeigen, was ein Facebook-Benutzer zuletzt über das Internet gekauft hat.

Facebook-Logo - (c) FacebookBesonders letztere Funktion sorgte immer wieder für Verwunderung oder gar Angst, wenn Nutzer der Plattform auf ihre Käufe angesprochen wurden.

Im August 2008 klagten Datenschützer gegen Facebook, weil “Beacon” massiv in die Privatsphäre der Nutzer eingreife.

Facebook kündigte jetzt an, eine Stiftung zur Förderung des Datenschutzes gründen zu wollen. Facebook schießt dieser 9,5 Millionen US-Dollar zu.

Bei der Einführung von Beacon, Ende 2007, hoffte man bei Facebook darauf, Beacon -eine neue Funktion für das Sozialnetzwerk erfunden zu haben. Beacon zu konfigurieren fiel den Nutzern jedoch so schwer, dass die Idee in einem  Datenschutz-Desaster endete.

“Wir haben viel […] aus der Erfahrung mit Beacon gelernt. Wir haben unterschätzt, wie schwierig es [für die Nutzer] sein würde, die Einstellungen darüber, welche Informationen veröffentlicht werden, anzupassen.”, sagte Barry Schnitt, Director of Policy Communications, Facebook.

Mit der Gründung der Stiftung wird der Rechtsstreit nun außergerichtlich beigelegt.

Bild: “Beacon”, von DieselDemon, Flickr

Klopfzeilen am 14. September

Hackern ist es offensichtlich gelungen, Werbeanzeigen auf der Website der New York Times zu manipulieren und den Besuchern falsche Warnungen über eine Infektion ihrer Computer anzuzeigen. Die sogenannte Scareware warnt den PC-Benutzer vor falschen Viren und bietet Softwarepakete an, die diese Schädlinge entfernen sollen. Damit die Software funktionieren kann, so die Behauptung, muss man einen Lizenzschlüssel kaufen.

Microsoft hat einen Blogeintrag veröffentlicht, der die mögliche Dauer des Upgrades von Windows Vista auf Windows 7 erläutern soll. Einbezogen werden Faktoren wie die Ausgabe des Betriebssystems (32- oder 64-Bit), Kapazität des Arbeitsspeichers, Geschwindigkeit der Festplatte und des Prozessors sowie die Datenmengen der installierten Programme und der Benutzerdateien. Für ein mittemäßig stark beanspruchtes System gibt Microsoft Dauern von etwa zwei Stunden (ca. 70 GiB Benutzerdaten und 20 Programme) und bis zu 20 (zwanzig!) Stunden, wenn etwa 650 GiB an Benutzerdaten und 40 Programme installiert sind.

Der “Social Worm” von Mobsterworld nervt Twitterer. Nutzer, die sich bei Mobsterworld anmelden, verschicken automatisch und in den meisten Fällen vermutlich unwissend eine Nachricht an ihrer Follower. Über die Nachricht mit dem Inhalt “Hey, I just added you to my Mafia family. You should accept my invitation! ** Click here: ****://playmobsterworld.***” wird man je nach Einstellung sogar per E-Mail benachrichtigt, was zusätzlich lästig werden kann. Das automatische Versenden von Nachrichten über Twitter ist vielen fremden Diensten möglich, wenn der Twitterer ihnen erlaubt, eine Verbindung mit dem Twitteraccount herzustellen.

Der ehemalige Chef von Infineon, Ulrich Schumacher, steht vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, Geodl von einem Sponsorenvermittler angenommen und zur Finanzierung privater Autorennen eingesetzt zu haben.