Verraten: Details zu iPhone-3G S

Da wollte Apple doch bislang geheim halten, was das neue “iPhone-3G S” so schnell machen soll, wofür ja immerhin das “S” im Namen – nämlich für Speed – steht, und schon hat es wieder jemand ausgeplaudert.

Wenigstens waren es diesmal keine Hacker oder andere fragliche Quellen, über die Details herausrutschen konnten. Nein, netterweise veröffentlichte T-Mobile Niederlande ein Datenblatt über das neue iPhone – ganz aus Versehen – versteht sich.

Wie aus dem Datenblatt zu entnehmen war hat Apple dem neuen iPhone 256MB Arbeitsspeicher verliehen, was somit doppelt so viel wie beim alten Modell wäre. Auch der Prozessor mit einer Taktfrequenz von 600 MHz ist gegenüber dem 412 MHz des “iPhone-3G” um einiges schneller.

Alle weiteren Details waren bereits bekannt gewesen. Das neue “iPhone-3G S” wird das alte “iPhone-3G” am 19. Juni ablösen.

T-Mobile: Gehackt

Ein unbekannter Hacker ist offenbar im Besitz von Datenbanken und vertraulichen Dokumenten des Unternehmens T-Mobile USA. Nach Angaben eines T-Mobile Sprechers seien die Daten, die am Wochenende auf der E-Mail Liste “Full Disclosure”, echt, doch das Unternehmen dementiert die Behauptung, die Daten seien bei einem Einbruch in ihr Netzwerk entwendet worden.

Die im Besitzt des Hackers befindlichen Datenbanken, Dokumente, Skripte und Finanzunterlagen wolle der Hacker an den Meistbietenden verkaufen. Als Beweis für seinen Einbruch listete er in seiner Nachricht Programme, Betriebssysteme und Adressen auf.

Laut T-Mobile sei ein entsprechendes Dokument bereits gefunden worden, aus dem die veröffentlichten Daten stammen. Der Datenverlust stelle keine Gefahr dar. "Wir führen eine gründliche Untersuchung durch", hieß es von Seiten des Unternehmens. "Derzeit haben wir keine Beweise dafür, dass Kundendaten oder andere Informationen aus unserem Netzwerk gestohlen wurden."

Wie der Hacker angeblich in das Netz gekommen ist, darüber machte T-Mobile keine Angaben.

1 Million G1-Smartphones

G1Die Deutsche Telekom hat bis jetzt eine Million Smartphones des Typs “G1” oder auch “HTC Dream” mit dem quelloffenen Google-Betriebssystem Android verkauft. Das gab die Telekom in einer Mitteilung bekannt.

Der Verkauffstart liegt nun etwa ein halbes Jahr zurück, für das neue Betriebssystem mussten noch zahlreiche Patches nachgeliefert werden, “bis man es verwenden konnte”, aber jetzt soll Android problemlos v erwendbar sein.

Das auf der einen Seite erfreuliche Ereignis löste aber auch Kritiken aus: Wenn Google und die Telekom nun derart hohe Verkaufszahlen erreicht haben, kann es nicht mehr lange dauern, bis Google in den USA auch AT&T und Verizon als Partner gewinnt: dann kann es passieren, dass bestehende Systeme nicht mehr lange unterstützt werden und das Hauptaugenmerk auf Android liegt. Danach müsste Google all seine Bemühungen in die Weiterentwicklung von Android stecken, um Apple einholen zu können.

Einen wichtigen Indikator für den Erfolg von Android sieht man in Motorola: Motorola verkauft immer noch Millionen von Handys pro Jahr, würde der Hersteller auf Android umstellen, kann man dem Google-Betriebssystem gute Chancen einräumen.