5 Dinge, die Bing besser als Google machen

Eigentlich sollte sie ja erst heute an den Start gehen: Microsofts neue beziehungsweise erneuerte Suchmaschine Bing, mit der man die Konkurrenz (Google) angreifen will. Überraschenderweise ersetzte Bing in Deutschland schon vorgestern Live Search.

Und hier die Top-5 Gründe für Bing, die die Suchmaschine besser als Google machen:

Die Navigationsleiste

Je nachdem, was man sucht, passt sich die links angeordnete Navigationsleiste an: Bei bekannten Städten kann man so schnell zu imageKartenmaterial, Touristenattraktionen oder Restaurants wechseln; bei bekannten Persönlichkeiten gibt es sogar eine “Bibliothek”, einen Lebenslauf, Bilder und Interviews.

Kategorisierte Suchergebnisse

Bing ordnet Suchergebnisse nach Kategorie: Bleiben wir bei bekannten Persönlichkeiten, stehen ganz oben die Suchergebnisse, die Bing für besonders gut hält. Darunter folgen, geordnet nach Biografie oder zusammengehörigem Material die sortierten Suchergebnisse.

Flug- und Hotelsuche

Was früher schon in Live Search mit Paketnummern funktionierte, um den Standort einer Sendung zu erfahren, klappt jetzt auch mit Flugnummern und Hotels: Bing geht hier sogar einige Schritte weiter und bietet Möglichkeiten, zusammenpassende Hotels und Flüge zusammen zu buchen.

Videosuche

Die Suche nach Videos gestaltet sich denkbar einfach: Suchbegriff eingeben und dann die Kategorie wechseln (oder umgekehrt), danach zeigt Bing eine Übersicht der Ergebnisse. Bewegt man den Mauszeiger über eines der kleinen Bilder, beginnt Bing damit, einen Ausschnitt wiederzugeben – sogar mit Ton.

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Durchsucht werden derzeit die Videodienste YouTube und Hulu.

Vorschau

Bisher musste man die Suchergebnisseite immer verlassen, um eine imagegefundene Seite anzusehen oder man öffnete sie in einem neuen Fenster oder Register. Das ist jetzt unnötig: Beim Überfahren der Suchergebnisse blendet Bing rechts daneben eine Vorschau auf den Text ein. So kann man ungeeignete Quellen schnell überspringen.

Entscheidungsmaschine

Microsoft versteht Bing als eine “Decesion Engine”, eine Entscheidungsmaschine. Mit den bisher ungesehenen Funktionen wie der Videovorschau und der Textvorschau können Bing gut in Konkurrenz zu Google treten.

Andere Funktionen wie die Bildersuche, die schon bei Live Search aus einer dynamisch nachladenden Seite bestand, dürften diesen Eindruck unterstützen.

Bing ist da!

Wer seit heute Live.com aufrufen will, landet nicht mehr bei Live Search, sondern bei Bing, Microsofts neuer Suchmaschine.

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Statt wie angekündigt hat Microsoft sich offensichtlich entschlossen, Bing schon früher an den Start zu schicken (statt am 3. Juni) – seit den letzten Veröffentlichungen diverser Entwicklungen hätte man aber damit rechnen können.

Im Moment wirkt Bing allerdings wie ein umgestyltes Live Search, wenn man genauer hinschaut, entdeckt man jedoch ein paar Unterschiede.

Zwischen den Kanälen lässt sich nun einfacher umschalten, man kann leichter von der Internetsuche zu Bildern oder Videos wechseln, letzterer Kanal sowie “News” und “Maps” waren zuvor nicht so einfach zu erreichen.image

Statt Hyperlinks in zu kleiner Schrift befindet sich am Kopf der Seite eine durch das Hintergrundbild hervorgehobene Leiste.

Eine neue Funktion, die bereits implementiert ist, ist die “Erweiterte Suche”, mit der sich Suchbegriffe filtern lassen.

image Wer nicht nur in einer Sprache suchen will, kann damit nun einfach eine weitere hinzufügen, statt dies wie vorher über Umwege image(Optionen, Sprachen) erledigen zu müssen. Das funktioniert äquivalent mit “Land/Region”.

“Site/Domain” macht es für alle Nutzer einfacher, nur eine Seite zu durchsuchen. Der Trick dahinter ist immer der gleiche gewesen: “site:example.com” hätte nur “example.com” durchsucht und genau dieser Text wird nach Aktivieren dieser Option in das Sucheingabefeld übernommen – praktisch, weil sie kaum bekannt war.

imageDie Videosuche hat praktische Filterfunktionen bekommen, die nach Auflösung und Laufzeit unterscheiden lassen.

Durchsucht wird übrigens YouTube (Google!)  und das wenig erfolgreiche Konkurrenzmodell MSN Video.

Wer versucht, den Kanal “Shopping” zu verwenden, wird etwas überrascht sein, dass der nicht so ganz ins Design von Bing passt: Microsoft leitet hier auf sein eigenes Shopping-Portal weiter, das es letztes Jahr übernommen hat.

Bing schleppt derzeit noch das kleine Wörtchen “Beta” im Namen mit sich rum, was heute zu sehen ist, ist also noch lange nicht endgültig.

“Bing” ersetzt Live Search

Was man nicht so alles verpassen kann, wenn man einen Abend nicht bloggt: Microsoft gab eine Pressemitteilung heraus, laut der die neue Suchmaschine “Bing” am kommenden Mittwoch, den 3. Juni, an den Start gehen soll.

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Gebingt!

Man kann sagen, es ist schon fast offiziell und beschossen, dass Microsoft keine weiteren Versuche mit “Kumo” unternehmen wird. Der Name kam, obwohl unerwartet ungewöhnlich, nicht an und man versprach sich mit einem neuen Name mehr Erfolg: ein Name muss prägnant sein und im Gedächtnis bleiben. Mit Kumo wäre das möglicherweise nicht gelungen.

Das Tolle am Name “Bing”: Sie können künftig “bingen”, genau wie Sie heute mit Google “googlen” können. “Live Searchen” war da schon etwas schwieriger.

PR ist wichtig,

und das weiß man längt bei Microsoft. So ist ein origineller Name nicht alles was ein neues, beziehungsweise erneuertes Produkt braucht: Neben dem Tamtam in den Medien wirbt Microsoft auf einer eigenen Facebook-Seite sowie in Twitter für die Suchmaschine, Details und Pläne findet man nach wie vor und ganz klassisch im Weblog und für Entscheidungen steht die Website decisionengine.com.

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