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Bing bekommt Hilfe von Wolfram Alpha

(TC/CN) Microsofts neu aufgelegte Suchmaschine Bing bekommt offensichtlich bald Unterstützung von der wissenschaftlichen Suchmaschine Wolfram Alpha. Dies geht aus Meldungen von TechCrunch und Cnet hervor.

Demnach sollen die Betreiber von Wolfram Alpha in den verganenen Wochen mit Microsoft verhandelt haben, um Technologien für die Verwendung in Bing zu lizenzieren.

Bei den beiden Konzernen will sich derzeit niemand zu den Gerüchten äußern.

Wolfram Alpha konnte bei seiner Veröffentlichung zwar einen guten Eindruck erzeugen, dürfte vom gemeinen Nutzer aber kaum in Anspruch genommen werden. Bei Alpha handelt es sich um eine wissenschaftliche Suchmaschine, die zum Beispiel gut genutzt werden kann, um statistische Daten zu suchen oder zu vergleichen.

Im Vergleich dazu erging es Bing, dem neu gestarteten Live Search, erheblich besser: die Suchmaschine legte dank gutem Marketing und Medienpräsenz einen erfolgreichen Start hin und seit der Zusammenarbeit mit Yahoo dürfte ihr Anteil auf schätzungsweise 14 Prozent ansteigen.

Sollte es wirklich zu einer Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Wolfram kommen, ist noch nicht geklärt, unter welchem Name Suchergebnisse dann ausgegeben werden – Ergebnisse mit der Anmerkung “Unterstützt durch Wolfram|Alpha” sind denkbar.

Fraglich ist dann aber auch, wie Alpha befragt werden soll. Bing ist international verfügbar und wird in dementsprechend vielen Sprachen angeboten. Alpha hingegen versteht derzeit nur englisch als EIngabesprache, zudem müssen Fragestellungen (besonders mathematische) einer gestimmten Grammatik folgen – und diese Regeln müssen die Benutzer von Bing mit Alpha-Technologie verstehen.

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Die Beteiligten schweigen sich über das Gerücht aus.

Stephen Wolfram, der Gründer der wissenschaftlichen Suchmaschine gibt als Grund für misslungene Anfragen an, dass die Hälfte davon falsch gestellt seien.

Eine Woche ohne Google

Der Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs e.V. ruft in der Aktion “Eine Woche ohne” dazu auf, alternative Suchmaschinen für die Suche im Internet zu verwenden.

Der Verein, kurz SuMa-eV genannt, stört sich schon seit längerem an der Marktmacht von Google, der vermutlich 90 Prozent aller Suchanfragen beantworten darf.

Mit der Aktion möchte SuMa-eV für mehr Vielfalt bei der Internetsuche sorgen. Die Suchenden verwenden freiwillig Google, heißt es auf der Aktionswebsite. In einem eine Woche andauernden Experiment sollen die Nutzer das “Internet ohne Google kennenlernen”. Die Website nennt dazu einpaar alternative Suchmaschinen.

Die Aktion soll keinesfalls ein Boykott sein. Es gehe darum, dass die Nutzer sich mit Google kritisch auseinandersetzen, da der Konzern ein Quasi-Monopol aufgebaut hat, dessen Bedeutung besonders für die Medien- und Meinungsfreiheit relevant sein kann.

Google erneuert Suchalgorithmus

Unter sandbox.google.com stellt der populärste Suchmaschinenbetreiber und Internetkonzern eine Vorabversion seiner erneuerten Google-Suche bereit.

In den vergangenen Monaten soll das Entwicklerteam daran gearbeitet haben, die Suchmaschine so zu verbessern, dass Junk ignoriert und Suchergebnisse, die auf die Benutzereingaben passen, weiter oben in den Suchergebnissen erscheinen. Die Ziele sind eine Erhöhung der Indizierungsgeschwindigkeit von Websites und eine verschärfte Genauigkeit bei der Ausgabe der Ergebnisse.

Für den Suchenden ist von den Verbesserungen derzeit aber noch wenig zu sehen. Google selbst gibt zu, dass man Unterschiede erst bei detaillierten Suchanfragen feststellen kann und auch dann die Suchergebnisse oft nur die Plätze tauschen.

Die Entscheidung ist gefallen

Yahoo und Microsoft einigen sich auf Zusammenarbeit in Online-Werbung und Suchmaschinen

Schon vorletzte Woche zeichnete sich ab, dass es nun doch eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Konzernen geben würde, obwohl sich die neue Yahoo-Chefin Bartz vor wenigen Wochen noch gegen eine Zusammenarbeit aussprach, um sich vergangene Woche aber überraschend positiv über Bing (Microsoft) zu äußern.

Durch die Zusammenarbeit können beide Unternehmen den Suchmaschinengiganten Google angreifen: der belegt derzeit etwa 80 Prozent, während Bing je nach Land und Statistik auf 8 bis 9 und Yahoo auf 3 bis 5 Prozent kommen.

Details über die Einigung sollen erst morgen bekannt gegeben werden, man vermutet aber, dass Yahoo-Nutzer demnächst “bingen” werden und Microsoft Yahoos Anzeigen schaltet.

Ziel der Kooperation ist neben der Gewinnung von Marktanteilen die Entlastung des angeschlagenen Yahoo-Konzerns, der keine eigene Suchmaschine mehr betreiben müsste sowie eine Verbreitung der bei Yahoo geschalteten Online-Anzeigen.



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