Google handelt mit Strom aus Windkraft


Der Internetkonzern Google setzt seinen Einstieg in den Handel mit elektrischer Energie fort. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hat der Aufbau von Google Energy begonnen, im Februar darauf erhielt Google Energy die nötigen Lizenzen.

Google Energy, Tochterfirma der FPL Group, nimmt ihre Arbeit am 30. Juli auf und soll ab dann 20 Jahre lang 114 Megawatt Strom liefern. Der wird übrigens mit Windkraftanlagen in Iowa gewonnen.


Den gewonnenen Strom wird Google aber nicht selbst verwenden. Stattdessen wird die Energie an US-Stromkonzerne verkauft, was Google Zertifikate über die Erzeugung ernuerbarer Energien einbringt, mit denen letztendlich gehandelt werden soll.


Strom über Funk senden

Der kalifornische Energiekonzern PG&E plant, bis 2016 Solarstrom aus dem Weltall auf die Erde zu holen. Dazu soll ein Solarkraftwerk in einer Umlaufbahn um die Erde aufgebaut werden und 200 Megawatt elektrische Energie liefern – und zwar durchgehend. Für das Projekt werden 2 Milliarden US-Dollar einkalkuliert, die hauptsächlich von Investoren kommen sollen.

Platz ist da oben genug, Sonnenlicht auch, aber wie soll die gewonnene Energie auf die Erde kommen?

PG&E ließ mitteilen, die Energie solle in hochfrequente Funksignale umgewandelt und zur Erde geschickt werden. Dies schließe man daraus, dass Satelliten schon lange gewonnene Energie als Daten über Funk zur Erde senden, was bei der reinen Übertragung von Energie auch funktionieren müsse.


Über die möglichen Auswirkungen der starken Strahlungsenergie ist noch nichts bekannt.