Canonical bringt Ubuntu aufs Smartphone – als App – und macht Smartphones zu PCs

Auf dem Mobile World Congress plant Canonical (Ubuntu-Entwickler) die Präsentation eines Ubuntu-Linux fürs Smartphone. Nicht als eigenständiges Betriebssystem, sondern als App für Android.

Doch Ubuntu geht noch einen Schritt weiter. Ubuntu bleibt nicht ans kleine Display des Smartphones gefesselt, sondern bringt das Desktop-Betriebssystem mithilfe einer Docking-Station auf PC-Bildschirme.

Weiterlesen

Fotos von Personen bereinigen

Die Smartphone-App Scalado Remove erkennt aus einer Aufzeichnung sich bewegende Objekte und Personen und erlaubt so zum Beispiel ein schnelles Entfernen von Personen, die ins Bild geraten sind.

Die schwedischen Digitalfotografie-Experten von Scalado lassen Remove hierfür eine Serienaufnahme erstellen. Feste Bestandteile des Bildes werden festgehalten und bewegliche markiert, um mit einer Bewegung entfernt zu werden. An die bereinigte Stelle tritt der passende Ausschnitt einer Aufnahme, bei der die Person oder das Objekt noch nicht dort angekommen war.

Not so handy: das Note von Samsung

Klein ist was anderes. Und dennoch, oder gerade deshalb habe ich mich beim Kauf meines neuen “Handys” für das GX-7000 “Note” von Samsung entschieden, für das derzeit im Fernsehen und im Internet geworben wird.

Das Note ist der große Ableger aus der Galaxy-Serie, mit einer Display-Diagonale von über 13 Zentimetern übersteigt es die Abmessungen herkömmlicher Smartphones um Einiges.

Ich muss ein wenig ausholen: Vor etwa zwei Jahren machte Samsung Werbung für ein Gerät namens S8000 oder “Jét”. Schnell war es ja, aber das mitgelieferte Betriebssystem war einfach nur Mist. Die Auswahl an nachträglich installierbaren Anwendungen war überschaubar, viele waren veraltet, langsam oder ließen sich erst nach einem Totalreset installieren. Auf das Jetdroid-Projekt zu warten, kam nicht in Frage, viel zu lang hätten die Entwicklungen gedauert und ein Smartphone-Betriebssystemprogrammierer bin ich auch nicht. Beim Kauf kostete das Gerät 260 Euro, nur wenige Wochen später fiel es auf knapp 200. Eine Ohrfeige. Nach zwei Jahren “Strafpartnerschaft” mit dem S8000 kamen der Wunsch nach einem Android-basierten Smartphone sowie der Gedanke an ein Tablet auf – und hier kommt das Note ins Spiel. Das Riesenhandy taugt mir für beides, so der Gedanke.

Nach drei Tagen (ja, wirklich viel) Bedenkzeit bestellte ich die Maschine bei einem Handyshop ganz spontan in der Mittagspause während eines Telefonats (interessiert den Anrufer doch nicht); viel Zeit zum Nachdenken hatte ich in dem Moment nicht. Nur einen Tag später, ich blieb mal krankheitsbedingt zuhause, brachte der Postbote mein neues Spielzeug.
Spielzeug? Ja brauche ich denn so ein Gerät? Nach fast einer Woche mit dem Note habe ich es noch kein einziges Mal geschäftlich genutzt. Vielmehr diente es mir in der Zeit als “Surfpad”, während ich schepp auf der Couch hing, Tablet-Nutzung eben. Das Telefonieren mit dem Küchenbrett am Ohr sorgte schon für Gelächter. Ein Bluetooth-Headset ist manchmal ganz wünschenswert.

Jetzt aber mal ein paar Eckdaten:

  • Prozessor: 1,4 GHz (Dual-Core)
  • Arbeitsspeicher: 800 MiB
  • Interner Speicher: 2 GiB
  • USB-angebundener interner Speicher: 8 GiB
  • SD-Karte als Erweiterungsspeicher verwendbar
  • 5,3 Zoll (13 cm) AMOLED-Display, kapazitiver+resistiver Touchscreen
  • 8 MP-Kamera
  • Betriebssystem: Android 2.3.6 (nach Update) mit TouchWiz 4
  • Akku mit 2500 mAh Kapazität
  • Mitgeliefertes Zubehör: Kopfhörer für 3,5-Zoll-Klinke, 4-polig, mit Steuerung;
    Eingabestift, der ins Gerät gesteckt wird.

Auf eine Schutzhülle verzichtet Samsung, was angesichts des Kaufpreises von derzeit 519 Euro (Stand: November 2011) sehr verwundert. Den mir bekannten Geräten lag bisher immer eine (wenn auch einfache) Hülle bei.

Weiterlesen