Google wieder im Namensstreit – dieses Mal: Nexus


Da zog Google erst im November mit der Veröffentlichung der hauseigenen Programmiersprache “Go” die Aufmerksamkeit auf sich und einen Programmierer, der den Name schon 1999 für seine eigene Programmiersprache vergab; jetzt wiederholt sich möglicherweise ein vergleichbarer Streit.


Mit der Namensgebung für das veröffentlichten Smartphone (oder  “Superphone”) “Nexus One” soll Google nach Auffassung von Isa Dick Harkett eine Namensrechtsverletzung begangen haben. “Nexus” oder “Nexus-6”, so hießen die Androiden in Philip K. Dicks Roman “Träumen Androiden von elektrischen Schafen?”. Isa kontrolliert zusammen mit ihrer Schwester die Verwertung der Werke ihres Vaters Philip.

Die Behauptung, dass sich Google des Namens bedient hat, untermauern die 450px-Nexus-one-desk-faceRechteverwerter mit dem Namen des Betriebssystems, mit dem das Nexux läuft: es heißt ja “Android”.

Daran, dass die Erben Recht bekommen werden, bestehen dieses Mal aber begründete Zweifel: Nexus ist kein eingetragener Markenname von Philip K. Dick oder der Rechteverwerter. Außerdem müssten sie nachweisen, dass die Öffentlichkeit das Wort mit dem Dick-Roman in Verbindung bringt – was schwierig werden dürfte.

Google konterte unterdes, “Nexus” sei die Bezeichnung für einen Ort, an dem viele Dinge zusammenlaufen – kein Wort über Androiden.