Mit Prominenz für SkyDrive und Office 365


Ob das funktioniert? Microsoft hat den ehemaligen Apple-Guru Guy Kawasaik bemüht, damit der, sagen wir es vorsichtig, eine Vorlage inklusive Tipps für einen Businessplan schreibt. Der wurde in SkyDrive und Office 365 hinterlegt. Microsofts Ziel: Werbung für das Office in der Cloud machen. Mit SkyDrive für Privatkunden und Office 365 für Geschäftskunden greift Microsoft den Konkurrenten Google, genauer gesagt dessen Produkt “Google Docs” an. Kawasaki soll zu neuen Nutzern verhelfen.


Ob der Plan aufgeht? Um die Dokumente zu sehen, ist keine Anmeldung mit einer Windows-Live-ID nötig. Andererseits: nett, man diese Anregungen mit uns teilt.

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Steve Ballmers Austrittsjahr steht fest – und Microsoft verabschiedet sich vorerst von der CES

Nach dem Rücktritt von Bill Gates übernahm Microsoft-Mitbegründer Steve Ballmer die Tagesgeschäfte, ersucht den “Chairman” aber regelmäßig um dessen Rat. Bereits 2008 gab er bekannt, dass er sich 2017 oder 2018 zurückziehen möchte, sobald sein jüngstes Kind mit dem College beginnt. Zwar wurde er in der Vergangenheit sogar von Investoren gedrängt, den Posten zu räumen, für Gates kommt aber nur Ballmer für die Unternehmensführung in Frage. Der Zeitpunkt seines Rückzugs steht nun in etwa fest, es bleibt in etwa beim Jahr 2017 oder 2018.


Zudem verabschiedet sich Microsoft erst einmal von der CES, der Customer Electronics Show. Damit wird es auch vorübergehend keine Keynotes auf einer der wichtigsten Elektronikmessen für den privaten Sektor geben. Die CES wird fast nur von Journalisten und geladenen Gästen besucht und gilt damit als wichtiger Zugang zum Markt. Bei Microsoft bedauert man diesen Entschluss, hofft aber, künftig durch Facebook und Twitter den Kontakt zu potenziellen Kunden und Nutzern halten zu können. Der Grund sei übrigens, dass das Timing im Moment schlecht passe: Windows 8 zum Beispiel soll erst in den wenigen Monaten nach der CES fertig werden.

Chinesische Regierung angeblich im Besitz von Windows-Quellcodes

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Bei Auf der Whistleblower-Plattform Wikileaks sind Dokumente aufgetaucht, aus denen hervorgeht, dass sich die chinesische Regierung Zugang zu den Quellcodes des Betriebssystems Windows und möglicherweise andere Microsoft-Produkte verschafft haben soll. Urheber dieser Dokumente soll das US State Department sein.

Microsoft hat zwei chinesischen Sicherheitsdienstleistern im Rahmen eines Lizenzprogramms Zugriff auf die Quellcodes gewährt. Die Dienstleister sollen den Code an die chinesischen Behörden weitergeleitet haben.

Die Firmen, namentlich CINTSEC und TOPSEC wurden mithilfe von Regierungsgeldern gegründet und hätten laut Stellungnahme von Microsoft nur in einem “eng gesteckten Rahmen” Zugang zu den Codes gehabt.

Jetzt steht die Befürchtung im Raum, die Chinesen könnten ihr Wissen über Windows ausnutzen, um einen Cyber-War anzufangen. Von CINTSEC soll bekannt sein, dass sie ausgebildete Hacker an die Regierung abstellen, um sich an Cyberwarfare-Programmen beteiligen.

Bild: dcmaster, flickr.