Umbenennung für 100 Millionen Dollar

imageBei Microsoft hat man sich immer noch nicht auf einen Name für die verbesserte Suchmaschine geeinigt, die Live Search ablösen soll. Im Moment wird sie noch Kumo genannt, aber der Name stößt teilweise auf Ablehnung. Sobald ein Name gefunden sei, so AdAge, wolle man 100 Millionen US-Dollar in den Aufbau der neuen Suche investieren.

Microsoft kündigt derzeit an, die tollsten technischen Neuerungen in Kumo zu implementieren und hat erst vorgestern den fünften Suchmaschinenexperten von Yahoo abgeworben, der ihnen dabei helfen soll.

Der Kampf gegen Google wird ein harter und möglicherweise wird Microsoft ihn nie gewinnen, spekuliert man bei Business Insider.

Den Versuch mit einem anderen Name hat Microsoft im Jahr 2008 schon einmal gewagt. Dabei stellte man einer Gruppe von Testpersonen ein “neues” Windows Mojave das in Wirklichkeit Vista war. Jetzt wird die erneuerte Live Search Millionen von Nutzern möglicherweise bald als “Kumo” vorgestellt.

Dass Microsoft in der Vergangenheit oft zu komplizierte Namen gewählt hat, weiß man bei dem Konzern selber, wie der gestrige Beitrag zum ersten April im MSDN-Blog verdeutlichte.

‘Kumo’ kommt noch nicht an

Erst gestern schrieb ich über Kumo, die neu benannte Suchmaschine imagevon Microsoft. Heute gab Sillicon Alley Insider ein Umfrageergebnis zur Neubenennung bekannt: Der Name ‘Kumo’ gefällt 61% der Umfrageteilnehmer nicht. “Der neue Name ist nicht schlecht, aber auch nicht genial” ist das Echo, manche finden ihn auch einfach nur “doof”.

Für eine weitere Umbenennung sei es jetzt allerdings zu spät.

Aber sind wir doch mal ehrlich: “Google” klingt auch nicht sehr freundlich, “Altavista” klingt kompliziert und trotzdem gehören sie zu den wichtigsten Suchmaschinen.

Aus Live Search wird Kumo

Microsofts Suchmaschine Windows Live Search wird möglicherweise neu aufgelegt. Seit gestern häufen sich nicht nur bei CNet die Berichte um eine mögliche Umbenennung der Suchmaschine Live Search. ‘Kumo’ wird sie möglicherweise bald heißen. Kumo ist japanisch und bedeutet “Wolke”. Japanische Namen scheinen sich zunehmender Beliebtheit zu erfreuen, man erinnere sich nur mal an das Forschungsprojekt “Midori”.

Bei CNet gibt es jetzt einen Artikel mit Screenshot von Kumo. Kumo

Kumo wird derzeit von Microsoft-Mitarbeitern getestet. Alle ihre Suchanfragen werden statt zu Live Search an Kumo weitergereicht und können so auf ihre Tauglichkeit überprüft werden. Außerhalb Microsofts scheint die Suchmaschine noch nicht aufrufbar zu sein.

Was jetzt an Erneuerungen bekannt ist: Kumo soll die Suche im Internet verkürzen, zum Beispiel werden Suchergebnisse nach Rang der Schlagworte sortiert, die den Benutzer interessieren könnten.