Strafe für die, die nicht trauern: Nordkoreaner in „Umerziehungslagern“


Nordkoreanische Bürger, die nicht an den offiziellen Trauerfeiern für den verstorbenen Kim Jong-il teilgenommen haben, droht angeblich ein sechsmonatiger Aufenthalt in einem der berüchtigten Umerziehungslager, berichtet msnbc.com.

Bestraft wurden sogar diejenigen, die zwar bei den Trauerfeiern anwesend waren, aber nicht „authentisch gewirkt“ haben. Vermutlich rührt hierher, weshalb die Teilnehmer vor den Kameras ihren „Gefühlen“ freien Lauf gelassen haben. Einigen soll durch das Militär mit dem Tod durch Erschießen sowie dem Tod der Familie gedroht worden sein.


Währenddessen bemüht sich die neue Regierung darum, Kim Jong-un im Land bekannt zu machen: täglich sind 12 Stunden lang Fahrzeuge des Propagandaministeriums unterwegs, um über die „Größe“ des neuen Führers zu berichten. Arbeiter und Schulkinder würden in engen Räumen zusammengepfercht, in „Schulstunden“ etwas über die „Größe des neuen Führers“ zu lernen.