Wie Twitter das Geldverdienen anfängt


Lange fragte man sich, wie ein Unternehmen wie Twitter so wertvoll sein kann, obwohl es ganz offiziell und für jeden ersichtlich keine Einnahmen erzielte. Twitter gibt es derzeit nur in englisch und japanisch – in der japanischen Version verdient man mit Twitter seit einiger Zeit an Werbung, in der englischen vermutlich seit wenigen Stunden:


imageDer von mir vor wenigen Minuten entdeckte Link in der Seitenleiste meiner Twitter-Seite zeigt zu iTunes auf Apples iTunes Store.

Die Vermutung liegt deshalb nahe, dass Twitter das Geldverdienen anfängt – im Beispiel mit einer gesponserten Definition.

Und warum war Twitter schon vorher so wertvoll? Vielleicht hat man den Wert am Pitenzial gemessen.


Ohne Internet bloggen

In eigener Sache

Wie Sie vielleicht einigen Beiträgen entnehmen konnten, bin ich kürzlich umgezogen und die Folgen haben sich nach außen hin insbesondere in meinem Blog wiedergespiegelt: Der Internetserviceprovider mit zweimal der Eins in seinem Name gab an, bis zu vier Wochen könne es dauern, bis das DSL wieder geschaltet sei.

Interimsmäßig muss ich mir mit einer lahmenden Modem-Verbindung über mein Handy (teuer), WLAN in der Stadt (umständlich) oder Internetzugang bei Modem oder Handy?Verwandten/Bekannten (unregelmäßig) behelfen.

Rechts: PC von 2009, Modem vom 1992 und ein Handy mit GPRS-Modem. Das Modem hat sogar noch ein BZT-Abzeichen mit Bundesadler, es stammt aus der Zeit vor der Zerschlagung der Bundespost in die Post und die Telekom.

Das kann dazu führen, dass meine Blogbeiträge stark verspätet veröffentlicht werden, weil die Uhrzeiten anders angegeben werden. Die Ursache ist, dass ich mit Live Writer blogge und wenn ich meine Beiträge zum Späteren Veröffentlichen abspeichere, Datum und Uhrzeit der Erstellung beibehalten werden.

Weil es einige interessieren dürfte: Nein, das Handy als Modem ist nur eine gelegentlich genutzte Zwischenlösung und aufgrund des miserablen Empfangs in der Bergstadt (Waldshut)  habe ich hier mit etwas Glück eine EDGE-Verbindung, über die die Daten mit bestenfalls 10 kb/s rasen – jedes klassische Modem an der Telefonleitung konnte mehr.

Früher wartete man 15 Jahre auf ein bestelltes Auto, 2 Monate auf einen Telefonanschluss (BRD) und was hat sich heute gebessert? Eine Woche hat es gedauert, bis der Telekom-Techniker da war (schnell!) und das Kabel angeschlossen hat. Bis zu vier Wochen (4 – v-i-e-r!!) soll es laut 1&1 dauern, bis DSL über die Leitung möglich ist. Vier Wochen sind fast ein Monat und kosten ca. 30 Euro – für nichts. Hinzu kommt, dass VoIP während dieser Zeit ebenso unmöglich ist und man nur zum Normaltarif der Telekom telefonieren kann.

Wenn ich hier schon “in eigener Sache” blogge:

Ich brauche ein Auto (war auch hier zu entnehmen) und das kostet Geld. Da wird es mal wieder Zeit für eine größere eBay-A(u)ktion, bei der letzten habe ich immerhin 13 von 16 Artikeln verkauft, aber dieses Mal habe ich weitaus bessere Artikel im Angebot:

zu Verkaufen Also wenn hier jemand Schachliebhaber, ISDN-Fanatiker, Philatelist, Antiquitätensammler, Cartoon-Liebhaber, DSL-aber-keine-Hardware-Besitzer, Schüler oder Raucher ist oder einfach jemand, der eine vergoldete Taschenuhr (ohne Gravur!), einen Philips-CD-Player, zwei Holzteller, ein altes Radio von Herz-König oder eine analoge Kamera mit Film haben möchte – sobald ich DSL habe, gibt’s das zu Ersteigern. Ich brauche das Geld. Und ein Auto. Hilfe!


Also, man liest sich. Zumindest einseitig. In der Zwischenzeit kann Phate den Laden schmeißen, also immer schön Klopfzeilen lesen  ;-)

Und Sie, Herr G. Rüger von “Schnelles Einkommen”,

zitieren Sie doch Ihren imaginären Geschäftspartner Karlo Radu wie folgt:

image

“Seit mittlerweise 5 Wochen verdiene ich endlich richtig Geld. Ich verstehe immernoch nicht warum es funktioniert, […]”

Dann wird Ihr Partner nach geschätzten 25 Jahren wohl endlich eine Wohnung mieten können.

Interessant, was für einfach gestrickte Geister sich von “Diplom-Mathematiker G. Rüger” angeblich beeindrucken lassen.

Behält seine Geschäftsideen lieber für sich:

Bertrand