110 Euro+Umstände für eine Fahrt – wie man Kurzzeitkennzeichen bekommt


Morgen will ich mein Auto beim Händler abholen und habe mich deshalb kurz vor 7:30 auf den Weg zur Zulassungsstelle begeben. Da ich das das erste Mal gemacht habe, wollte ich dort vorher nachfragen, was man von mir alles für die Ausstellung eines Kurzzeitkennzeichens (zwecks Überführung) benötigen würde.

Da war zum Ersten: der Personalausweis. Ferner wurde eine eVB-Nummer benötigt. Diese Nummer hat die Doppelkarte abgelöst und soll die Bearbeitungszeiten verkürzen, da alles auf dem elektronischen Wege (darum “elektronische Versicherungsbestätigung”) abgewickelt wird.


Was in der Theorie wenige Minuten dauern sollte, brauchte etwa eine Stunde, war aber verschmerzbar.

Also: eine Versicherung angerufen, denen die Fahrzeugdaten (am einfachsten geht das über die Schlüsselnummern) mitgeteilt und ein Angebot erstellen lassen: 2900 Euro soll ich bei dieser Versicherung im ersten Jahr bezahlen – ich ließ mich für etwa 75 Euro für die nächsten fünf Tage versichern und war leicht unzufrieden. Für die nächsten Monate werde ich mir sicherlich eine andere Versicherung suchen.

Zurück an der Zulassungsstelle: dort kostete die Bearbeitung 10,50 und das Prägen der Schilder zusätzlich 25 Euro.

Mit der Einreichung des Antrags habe ich die zuvor erhaltene eVB-Nummer mitgeteilt und wurde darüber in der Datenbank aufgespürt – schien geklappt zu haben, ich bin jetzt für 5 Tage versichert.

Dann durfte ich noch eine halbe Stunde warten und mir endlich die fertigen Schilder mit Siegel und Fahrzeugschein abholen – fertig.

Morgen geht’s nach Rastatt. Und wer Genaueres wissen will, der fragt mich einfach 😉