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Beiträge mit den Schlagworten ‘Deutsch’

Zune.net und Zune-Software lernen deutsch

Microsoft hat nun endlich einen weiteren Schritt gewagt, den portablen Media-Player Zune einer größeren Nutzergruppe schmackhaft zu machen.

Der bislang nur in den USA vertriebene Player, dessen Angebot und Bedienoberfläche waren lange nur in englischer, spanischer und französischer Sprache verfügbar. Deutsche Nutzer der Zune-Software bekamen gestern die Update-Benachrichtigung für die Version 4.2.

Nach dem Laden des Updates geht alles in deutscher Sprache weiter, anschließend wird man auf der gewohnten Oberfläche in seiner Sprache begrüßt:

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Wer danach einen Blick auf zune.net wagte und dessen Herkunft für die Website nachvollziehbar war, wurde gefragt, ob er Standort und Sprache übernehmen wolle.image

An der Zune-Software selbst gab es in technischer Hinsicht keine Änderungen.

Das deutschsprachige Angebot auf zune.net oder übrigens auch zune.de unterscheidet sich inhaltlich stark vom Ursprungsangebot: Microsoft fokussiert hier nämlich den Zune-Dienst als Teil des Xbox LIVE-Angebots. Vom tragbaren Player, der sich in seiner aktuellen Form nun wirklich nicht verstecken muss, ist nicht die Rede.

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Microsofts Hauptmotivation, das Zune-Angebot auf deutsch bereitzustellen, dürfte aber auf die anstehende Integration von Zune in Windows Mobile 6.5 (als Update) oder sogar den Nachfolger 7.0 zurückzuführen sein.

Während des Mobile World Congress im Februar dürften wir mehr erfahren.

Die Heise-Redaktion fand übrigens Hinweise darauf, die die Windows Mobile-Theorie untermauern können. In der Datei Zune.inf finden sich Zeilen, die sowohl auf den portablen Zune-Player als auch auf Telefone hinweisen.

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Twitter lernt deutsch

Die Website des Microblogging-Dienstes Twitter kann ab sofort auch in mehr als den zwei Sprachen englisch und japanisch angezeigt werden: Hinzugekommen sind italienisch, französisch, spanisch und deutsch.

Von der Übersetzung ist das komplette Menü und viele Teile der von Twitter selbst befüllten Seiten, darunter die Datenschutzerklärung, betroffen.

Seiten über technische Informationen wie etwa die Twitter-API oder die Jobangebote wurden der Tradition (und möglicherweise auch der Zielgruppe) entsprechend nicht übersetzt.

Beim Klick auf “Hilfe” landet man nicht automatisch auf der deutschsprachigen Hilfeseite von Twitter: auf der sich öffnenden englischen Seite muss man über einen ziemlich ungeschickt angebrachten Link unter “Help Resources” zur deutschen Version wechseln – leider ist diese Version der Hilfeseite nicht so übersichtlich geworden wie das Original.

Bei der Übersetzung verließen sich die Betreiber auf die Mithilfe ihrer Benutzer. So wurden einige prominente Twitterer mit einem kleinen Banner als offizielle Übersetzer erkennbar.

Ganz perfekt ist die Übersetzung natürlich noch nicht. An einigen Stellen wie etwa dem Abschnitt “Tipps” in den Einstellungen wurde die Satzstellung mehrmals verbogen und besonders häufig scheint man sich nicht darüber einig gewesen zu sein, in welche “Version” der deutschen Sprache man übersetzen möchte: sogar auf denselben Seiten scheinen die Übersetzer unentschlossen zwischen Alter und Neuer deutscher Rechtschreibung zu wechseln und übernehmen sogar grammatische Eigenarten und Schreibweisen des Schweizerdeutschen.

Süddeutsche Zeitung,

in dem dir heute beiliegenden Magazin beschäftigst du dich zum zehnjährigen Jubiläum mit der deutschen Sprache. Du lässt die Sprachkünstler Michael Lentz und Jan Delay zu Wort kommen, zehn weitere Prominente dürfen von Ihren Erlebnissen mit der deutschen Sprache erzählen. Oder darüber? Sie schildern Verwechslungen, Falschaussprachen und Eindrücke. (Müsste ich den Satz fortsetzen?).

Dein “Auffangnetz”, bestehend aus den Schlussredakteurinnen Kössler und Bild167Ptok darf von seinen Aufgaben erzählen, die man – vereinfacht – als “Korrekturlesen” bezeichnen darf.

Aber warum, Süddeutsche Leitung, legst du dir selbst an einem solchen Tag ein Magazin bei, auf dem es heißt: “DAS DEUTSCH HEFT”? Beschreiben deine Korrekturleserinnen nicht genau diese Peinlichkeit? 600 000 mal wird derselbe Fehler gedruckt und veröffentlicht.

“Peinlich. Gerade, wenn man ein bisschen provokant sein will […]”,

findet auch:

Bertrand

Wie der Baum

Man nutzt die Mittagspause für so manch sinnvolle Dinge:

“Hallo, ich bin umgezogen und möchte Ihnen meine neue Adresse mitteilen. Alles gleich, nur die Straße ist anders: Ulmenweg 8.”

“Wie?”

“Ulmenweg – so wie der Baum.”

“Mit zwei ‘L’?”

Mahlzeit noch!



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