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Yahoo Meme – Verschnitt aus Twitter, Flickr und Forum

“Meme” nennt Yahoo seinen neuen Dienst. Es ist die erste echte Neuschöpfung seit der großen Krise, den Übernahmeversuchen von Microsoft und dem kürzlich geschlossenen Vertrag mit dem Softwareriesen.

Meme bedeutet soviel wie “Phänomen”, im englischen Sprachraum dürfte man sich an “Internet Meme” erinnert fühlen, was soviel bedeutet wie “Internet-Phänomen”.

Und ein solches “Meme” wäre Yahoo Meme, wenn es nicht ein Jahr zu spät gekommen wäre.

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Meme ahmt Twitter nicht nur in Funktion, sondern auch im Aussehen nach: Web 2.0-typische blasse Hintergründe stehen stellvertretend für Modernes aber schlicht gehaltenes Design, Textfelder, wie etwa die Nachrichten schweben in weißen Rechtecken darüber. Genau so kennt man das von Twitter. Auch die Anordnung der Benutzeravatare und die der Schaltflächen ist kaum anders: da gibt es den groß hervorgehobenen Benutzername, den Follow-Knopf (sogar mit Pluszeichen), die Anzahl der “Follower” – Gleiches kennt man vom großen Vorbild – und natürlich die Tweets, pardon, Nachrichten.

Originell hat Yahoo immerhin eins gelöst: das Kalenderblatt vor dem Beitrag. Allerdings sorgen die bei vielen Beiträgen am selben Tag auch nicht gerade für eine bessere Übersicht.

Meme ist aber nicht nur ein für Kurznachrichten geeigneter Dienst, sondern einer, der es erlaubt, Bilder und lange Nachrichten bekanntzumachen: Mit der Bilderfunktion erinnert Meme stark an die sogenannten Imageboards wie 4chan oder Ni-channeru.

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Yahoo selbst teilte mit, dass sich Meme von anderen Diensten insbesondere durch Offenheit unterscheiden soll: Meme soll sich mit anderen sozialen Netzwerken verbinden lassen.

Rein kommt übrigens nur, wer eingeladen wurde. Auf meme.yahoo.com kann man sich mit seiner E-Mail-Adresse eintragen, um benachrichtigt zu werden.

Internet besiegt Ahmadinedschads Regierung

In den vergangenen Tagen versuchte die neu gewählte und alte iranische Regierung unter Ahmadinedschad wiederholt das Land vom Internet zu trennen. Router an Kabelverbindungen wurden abgeschaltet, Satellitenantennen zerstört, Telefonleitungen getrennt.

Der Iran hat dem Internet den Krieg erklärt – und damit sich selbst. Bis jetzt scheint dieser Kampf für den Iran jedoch aussichtslos. Zudem stellt sich das Land selbst ein Bein: Die für Bankgeschäfte erforderlichen Verbindungen zum Internet werden ebenso blockiert wie die Geschäftsmöglichkeiten. Der Iran ist ein technisch relativ gut entwickeltes Land, das diese Geschäfte braucht.

Stephen Spoonamore, Sicherheitsexperte von Global Strategic Partners LLC sagte, dass die Versuche der Regierung, die Netze wegen der heftigen Proteste gegen die Präsidentschaftswahl unerreichbar zu machen in der Hauptstadt Teheran zu Stromausfällen geführt hätten. Durch das Herunterfahren der Router sind möglicherweise Systeme zusammengebrochen, die für die Stromversorgung essenziell waren.

Die Regierung versucht den Informationsfluss zu behindern und erreicht derzeit nur das Gegenteil. Auch wenn immer mehr Bürger vom Internet getrennt werden, gelangen immer mehr Videos, Blog- und Twitterbeiträge ins Netz. Die Urheber versuchen damit auf sich und besonders auf die Krise aufmerksam zu machen.

Neben der Zerstörung von Leitungen, Empfängern und dem Abschalten von Routern versucht die Regierung auch gezielt Adressen zu sperren. Mit Hilfswerkzeugen wie Proxyservern, die im Ausland stehen, können diese Sperren aber leicht umgangen werden. Ein in diesen Tagen häufig genutztes Programm ist TOR. Aktivisten müssen ihre Identität verschleiern, um nicht entdeckt zu werden. Durch das Programm verbinden sie sich mit einem Server, der irgendwo aber nicht im Iran stehen kann und verfassen ihre Blogbeiträge unter einer IP, die zum Beispiel einem Server in den USA gehört. Genauso können Videos an der Zensurmaschinerie vorbeigeschleust werden.

Die Entwickler von TOR und die Betreiber der Proxyserver befürchten bereits, dass die Iranische Regierung nach den IP-Adressen suchen wird und sie blockieren wird. Dann können auch diese behelfsmäßigen Server nicht mehr genutzt werden, um Informationen zu veröffentlichen. Solange aber immer wieder neue Proxys ans Netz gehen, wird die Zensur ein ewiges Katz-und-Maus-Spiel sein.

Informationen werden immer durchsickern, meinen Beobachter. Allerdings stellen diejenigen, die sich im Internet äußern, nur einen Bruchteil derer da, die sich gegen die Regierung wehren wollen. Nur wenige Menschen im Iran haben das technische Wissen, um die Sperren umgehen zu können.

Bis jetzt steht aber eins fest: Der Kampf des Iran gegen das Internet wird ein schwieriger – und im Moment ist das Internet stärker.

WordPress 2.8 ist da – nur nicht auf deutsch

Die populäre Blogsoftware WordPress liegt ab sofort in der Version 2.8 vor. Die Entwickler wollen durch Optimierung der Themes und Styles erreich haben, dass die Software jetzt schneller läuft – große Blogs mit aufwendigen Themes laufen bekanntermaßen recht langsam. Auch die verwendeten Scripts wurden optimiert, um eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit zu erreichen.

Etwa 790 Fehler wurden beim Wechsel von Version 2.7 auf 2.8 beseitigt, bestehende Widgets lassen sich nun vervielfältigen.

Der beliebte Update-Mechanismus, der schon vorher für Plug-Ins und das Blogsystem selbst genutzt werden konnte, wurde nun auch auf Themes ausgeweitet. Wer kein eigens entwickeltes Theme verwendet kann so Fehlerbehebungen und Verbesserungen auf Kommando holen.

Der eingebaute Editor zum Bearbeiten der Template- und Systemdateien unterstützt nun Syntax-Highlighting und hebt PHP-Code so sichtbar hervor.

imageDer Editor ist besonders nützlich, um Dateien live zu bearbeiten und Änderungen sofort und ohne Upload zu übernehmen.

WordPress ist noch nicht in deutscher Sprache verfügbar. Die deutsche Version wird bis Sonntag erwartet.



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