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Beiträge mit den Schlagworten ‘Betriebssystem’

Windows 7 ist da

Windows 7-Logo (c) Microsoft Corp. 2009Um 0:00 Ortszeit beginnt der offizielle Verkaufsstart von Windows 7. Mit Windows 7 möchte Microsoft den im Vergleich zu den vorigen Betriebssystemen erfolglos weggekommenen Vorgänger Windows Vista ablösen und neue Kunden gewinnen beziehungsweise zurückgewinnen.

Windows 7 vereint Leistung, Stabilität und Innovation, es glänzte in den bisherigen Tests, die mit Vorab- und finalen Versionen schon seit Januar 2009 möglich waren.

Obwohl Windows 7 als ein verbessertes Windows Vista gesehen werden kann, ScreenShot014fällt es vor allem durch diese Neuerungen auf:

  • höhere Arbeitsgeschwindigkeit auch auf alter Hardware
  • Neue Oberfläche mit neu gestalteter Taskleiste und neuen oder verbesserten Desktopfunktionen
  • Unterstützung für DirectX 11
  • Kostenlos um “XP Mode”, ein virtuelles Windows XP erweiterbar
  • Heimnetzwerke
  • Verbesserte Sicherheit mit der UAC
  • Multitouch-Eingabemöglichkeiten

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Bestätigt: Snow Leopard am Freitag, 28.

Was kürzlich aufgekommene Gerüchte vermuten ließen, hat Apple jetzt bestätigt: das neue Betriebssystem OS X “Snow Leopard” soll diesen Freitag erscheinen.

Der Verkaufsstart soll an diesem Tag in den Apple-eigenen “Stores” beginnen, Vorbestellungen werden schon jetzt aus dem Web entgegengenommen. Bestellte Kopien sollen am Freitag bei den Kunden ankommen.

“Snow Leopard basiert auf unserem besten Betriebssystem [Leopard] und wir können es nun früher als geplant an unsere Kunden herausgeben.” (Bertrand Serlet)

OS X 10.6, so die Versionbezeichnung für “Snow Leopard”, wurde erstmals im Juni erwählt. Apple kündigte an, das Betriebssystem zu Preisen von umgerechnet rund 20 Euro (29 US-Dollar) anbieten zu wollen – zwar als Upgrade und erst ab September verfügbar, aber viel günstiger als Konkurrent Microsoft. Damit das Upgrade klappt, setzt Apple “Leopard” voraus. Man wolle, dass die Käufer des 129 US-Dollar-teuren Betriebssystem auf die neueste Version umsteigen können.

Leopard-SchachtelSnow Leopard wird eher als eine Verbesserung hinsichtlich Geschwindigkeit und Stabilität angesehen denn eine Erneuerung des Betriebssystems.

Die neue Version lässt von Apple angebotene Software schneller ausführen können, zudem ist man stolz, dass Mail Nachrichten nun doppelt so schnell wie der Vorgänger herunterladen können und dass Time Machine um 80 Prozent beschleunigt werden konnte.

Welche Neuerungen trotz des “Stabilitätsupdates” in OS X 10.6 gelangt sind, hat Apple schon im Juni auf der WWDC gezeigt, darunter:

Unterstützung für Microsoft Exchange Server 2007: Synchronisation mit Mail, dem Kalender und dem Adressbuch von Snow Leopard.

Implementierung von OpenCL, um etwa die Rechenleistung des Grafikprozessors auszunutzen.

Zudem ist das Betriebssystem schlanker geworden, auf der Festplatte soll es um die 7 Gigabytes belegen, statt wie vorher zwischen 13 und 14.

Kunden, die sich seit dem 8. Juni einen neuen oder rundumerneuerten Mac gekauft haben, sind berechtigt, gegen eine Versandkostenpauschale von 9,95 US-Dollar am kostenlosen Upgrade-Programm teilzunehmen. Dieses Upgrade kann bis zum 26. Dezember angefordert werden.

Snow Leopard setzt einen Intel-Mac voraus, es ist nur noch für x86-kompatible Rechner zu haben.

Die Lizenzen kosten umgerechnet 20 Euro beim Upgrade von Leopard, 35 Euro für die Familienlizenz in Kombination mit Upgrade (Snow Leopard darf dann auf drei Computern installiert werden) und 120 Euro beim Kauf der Vollversion für den Einzelplatz.

Die Preise sind umgerechnet und gerundet und können von Apple für den europäischen Markt angepasst werden.

Fotos von Googles Betriebssystem

Nachdem sich die kürzlich veröffentlichten Fotos von Googles Betriebssystem “Chrome OS” als Fälschung erwiesen, sind nun erneut Bilder aufgetaucht, die vom Betriebssystem des Internet-Giganten stammen können. Anders als dieses Mal hat sich Google nicht zur Echtheit der Bilder geäußert.

Google Chrome OS

Vom Bildschirm abfotografiert: angeblich ist dies das “Google Chrome OS” (Ausschnitt) (Quelle)

Die Fotos zeigen genau das, was Google angekündigt hat. Der Konzern sprach von einem Internet-nahen Betriebssystem. Die im nachgebauten “Object Dock” abgelegten Symbole bekräftigen Googles Ankündigung: Hier sind von Chrome über Google Mail, “Text und Tabellen”, den Kalender und YouTube Google-eigene Internetdienste vertreten.

Markant: die rechts in das nachgebildete “Object Dock” eingefasste Sucheingabemaske: Ähnlich schnell erreichbar ist die mit Windows Search 4 für Windows XP nachgelieferte Sucheingabemaske für die Taskleiste oder die Suche in.

Den Fenstern fehlen übrigens typische Details, die man von anderen Betriebssystemen kennt: Es fehlen die sonst in der rechten (bei Mac OS linken) platzierten Schaltflächen für Minimieren, Wiederherstellen/Maximieren und Schließen – ich vermute, dass Google alle Anwendungen im Chrome-Browser abspielen will. Und der lässt sich seit jeher über einen Klick auf das Kreuz im letzten Tab schließen.

Wird tatsächlich ausschließlich Chrome als “Laufzeitumgebung” verwendet, darf man erwarten, dass sich mehrere geöffnete Websites und Anwendungen in einem Fenster zusammenfassen und wieder aufteilen lassen.

Wieder einmal: Google kündigt eigenes Betriebssystem an

Google will „Chrome OS“ schon 2010 auf den Markt bringen

Google, die Firma, die das Internet verändert hat und die aus dem Internet nicht mehr wegzudenken ist, hat vor nicht ganz einem Jahr recht erfolgreich den Webrowser „Chrome“ als revolutionäres Programm zum Anzeigen von Websites auf den Markt gebracht – zumindest will es Google so.

Google-Logo (© Google, Inc.)Jetzt plant man – wieder einmal – die Einführung eines eigenen Betriebssystems. Das wurde gestern abend über den Google Blog bekannt. Die Betriebssystementwickler haben das Internet lange als wichtiges Element der Computerindustrie und der Kommunikation nicht richtig Google Chrome-Logowahrgenommen, entsprechend habe man die Betriebssysteme nicht mit dem  nötigen Fokus auf das Medium gestaltet. So sieht man es zumindest bei Google.

Chrome ist für diejenigen entworfen worden, die das Internet leben, Informationen suchen, E-Mails lesen und schreiben, dort einkaufen oder den Kontakt zu Freunden halten. 30 Millionen Nutzer soll Chrome schon haben. Weil die Betriebssysteme nicht mehr Zeitgemäß sind, ist es an der Zeit für eine neue Art von Betriebssystemen. Google definiert Chrome OS als „natürliche Erweiterung von Chrome“.

Chrome OS soll ein schlankes, sicheres und einfach zu bedienendes Betriebssystem für Netbooks werden. Der Quellcode soll noch dieses Jahr offengelegt werden und in der zweiten Hälfte 2010 Einzug als fertiges Betriebssystem auf Computern finden. Ein Ziel der Entwickler ist es, dass das Betriebssystem innerhalb weniger Sekunden bereit ist und man im Internet, dem wichtigsten Medium, loslegen kann. Die Betriebssystemoberfläche werde minimal gehalten, um nicht im Weg zu sein und höhere Arbeitsgeschwindigkeiten zu ermöglichen.

Technische Hintergründe

Google Chrome OS ist für Netbooks vorgesehen und soll vorerst auf ARM und x86-Systemen laufen. Um die Lauffähigkeit zu garantieren arbeite man jetzt schon mit wichtigen Herstellern zusammen.

Als Basis für Googles neuestes Open-Source-Projekt dient – wer hätt’s gedacht – der Linux-Kernel. Anwendungen sollen von den Entwicklern aber als Webanwendungen konzipiert werden, eine richtige API wird vermutlich nicht bereitstehen. Die Anwendungen, die mit gängigen Webtechniken erstellt werden, sind dann nicht nur unter Chrome OS, sondern in jedem standardkonform rendernden Browser, etwa unter Windows, lauffähig.

Betriebssysteme von Google

Mit Google Android, dem Handybetriebssystem, hat Chrome OS nichts zu tun. GooOS 1381 Lediglich die Erfahrung mit einem als Open-Source-Projekt konzipiertem Betriebssystem kann man mitnehmen – und dass das funktioniert, ist längst bewiesen.

Die Ankündigung über ein neues und neuartiges Betriebssystem von Google ist nichts Neues. Im Jahr 2004 gab es Meldungen über „GooOS“. Es sollte ebenfalls Linux-basiert sein, wurde offensichtlich aber eingestampft. Die letzten Gerüchte darüber finden sich auf der Website gooos.org.

Rechts: Fast vergessen: GooOS, Google Operating System von 2004, Screenshot von “I’d Rather Be Writing”.

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