Schlechte Verkaufszahlen: 100 Fahrzeuge in 8 Monaten


Böses Erwachen für BYD

Der chinesische Fahrzeughersteller BYD, der sich auf den Bau von Hybriden spezialisiert hat, konnte in den ersten acht Monaten seit Markteinführung nur 100 Modelle verkaufen.

Ursachen sind insbesondere das Land des Verkaufs, der hohe Preis und die fehlende Infrastruktur.
Der Preis von umgerechnet 20 000 Euro ist vielen Chinesen zu teuer und sie sind besorgt, dass die Versorgung mit Energie garantiert werden kann.


Über BYD

Der 1995 gegründete Autohersteller BYD (“Build Your Dreams”) hat seinen Hauptsitz in Shenzhen, Guandong in der VR China. BYD ist an der Hong Kong Stock Exchange gelistet.

Die Tochterfirma des Investors Warren Buffets MidAmerican Energy Holding hat 2008 Anteile von 10% an BYD erworben.

BYD beschäftigt etwa 60 000 Angestellte. Die Firma sieht sich als Marktführer in der Herstellung von Akkumulatoren.

Im Mai 2009 unterzeichneten der Volkswagenkonzern und BYD eine gemeinsame Erklärung mit der Absicht, eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Hybridfahrzeugen prüfen zu wollen.


Prius-Erfinder Toyota: “Die Zeit ist nicht reif für Elektroautos”

Während sich Nissan in die Entwicklung von Elektroautos stürzt und General Motors den Sprung ins Geschäft mit den Hybriden wagt, fragt man sich doch, was eigentlich mit dem Prius-Primus Toyota los ist. Wo bleibt der voll-elektrische Toyota?

Toyota Prius von S 400 HYBRID

Hybride von Toyota: der Prius (hier in Version III)
© für das Bild: “S 400 HYBRID”, Wikimedia)


Die Zeit ist noch nicht reif, meint man bei Toyota. So sagte man es auch dem NYT-Reporter Hiroko Tabuchi.

Warum man bei Toyota offensichtlich nicht wenigstens drei Jahre in die Zukunft schaut, ist unklar. Denn solange der Öko-Trend anhält und Interesse an ressourcenschonende Autos besteht, kann Toyota diesen Trend gewaltig verschlafen.

Das sind die Gründe, die Toyota laut Tabuchi vorschiebt, um einen verzögerten Einstieg zu rechtfertigen:

  • Toyota hat allein dieses Jahr 4,4 Milliarden US-Dollar Verlust eingefahren: zu viel, um jetzt Experimente mit Elektroautos zu beginnen
  • Elektroautos werden aller Voraussicht nach auch für die Käufer teuer
  • Die Batterien sind noch nicht geeignet
  • Toyota will nicht riskieren, durch schlechte Produkte das Image zu schädigen

Stattdessen setzt Toyota auf eine Alternative zur Alternative: Wasserstoff.

Vielleicht ist man bei Toyota so von der Idee überzeugt, dass man seine Energie deshalb nicht in die Entwicklung vollständig elektrisch betriebener Fahrzeuge stecken will – obwohl es beim Prius recht gut geklappt hat.

Ob Toyotas Entscheidung aber wirklich so klug war, darf man seit dem 19. August wieder in Frage stellen: die Bundesregierung gab da nämlich bekannt, die Entwicklung von Elektroautos mit 500 Millionen Euro fördern zu wollen, damit bis 2020 Elektrofahrzeuge die Straßen erblicken können. Ähnliche Pläne gibt es auch von der US-Regierung.

Google-Kameraauto in Waldshut-Tiengen

In Waldshut-Tiengen stand vor wenigen Minuten eines der Kameraautos, mit denen die Aufnahmen für Google StreetView gemacht werden, in der Robert-Gerwig-Straße vor dem Burger King.

Ob es zuvor im Einsatz war, lässt sich nicht sagen. Dass der oder die Fahrer nur zum Essen da waren ist aber unwahrscheinlich.

Google-Kameraauto, Robert-Gerwig-Straße, Waldshut-Tiengen

Das Auto hat ein französisches Kennzeichen.