Windows 7 keine Bedrohung für Apple

Microsofts morgige Markteinführung von Windows 7 wird Apples Verkaufszahlen nicht beeinflussen, schätzen mehrere Analysten in den vergangenen Tagen.

Brian Marshall (Broadpoint AmTech) hat Apples Zahlen der Zeiträume der vergangenen vier Markteinführungen von Windows (Windows 98, 2000, XP und Vista) analysiert und will dabei keinen Einschlag festgestellt haben. Apple kam es möglicherweise zugute, dass Microsoft ihr Windows-Betriebssystem immer später als das jeweils aktuelle MacOS ausgeliefert hat – sozusagen verspätet.

Apple 7 Abgesehen von den Zahlen, die im Jahr 2000 festgehalten wurden, gewann Apple immer; nur Windows 2000 führte dazu, dass sie weder stiegen, noch fielen.

Der Vista-Flop half Apple, sich auf dem Markt für Computer und Betriebssysteme erneut zu behaupten. Nach dessen Markteinführung im Jahr 2007 verlor Microsoft Kunden an Apple, was vor allem auf Negativ-Kritiken an Windows Vista zurückzuführen war.

Man geht jedenfalls davon aus, dass Apple auch nach der Markteinführung von Windows 7 seine Position halten wird. Das Unternehmen ist – verglichen mit der Konkurrenz – (noch) klein und unabhängig von den meisten Konzernen.

Sobald Apple aber mehr als 10 Prozent des PC-Markts innehat, besteht für Cupertino die Gefahr, Anteile an einen Windows-Nachfolger zu verlieren. Von Windows 7 gehe nach der Meinung der Analysten jedoch keine Gefahr in diesem Sinne aus.

Allerdings wird für die nächsten Jahre genau ein so großes Wachstum erwartet: sobald Apple seine Preise senkt – und das war schon mehrfach angekündigt worden – könnte ein Run auf die Produkte mit dem Obstlogo beginnen, der Apple zum ernsthaften Microsoft-Konkurrenten wachsen lassen könnte. Zudem gehört Apple zu den Firmen, die von der Weltwirtschaftskrise am wenigsten betroffen waren.

Google: “Apple hat gelogen” – Voice als iPhone-Anwendung nicht zugelassen

Im August ließ Apple mitteilen, dass Googles “Voice”, eine zur Internettelefonie geeignete Anwendung, nicht offiziell als Anwendung für das iPhone verbannt sei, sondern der Fall noch geprüft werde. Daran hält Apple auch derzeit noch fest.

Google behauptete in seinem Public Policy Blog heute, Apple habe die “Voice”-Anwendung zurückgewiesen und mit dem Beitrag ein Dokument veröffentlicht.

Demnach soll Apple Voice deshalb abgelehnt haben, weil es zum Wählen eine Kernfunktion des iPhones nachahmen würde. Apple lehnt Anwendungen ab, die Funktionen des iPhones ersetzen oder überflüssig machen könnten.

Google bezieht sich auf Gespräche der Herren Alan Eustace (Google Senior Vice President of Engineering and Research) und Phil Schiller (Apple Senior Vice President if Worldwide Product Marketing). Schiller soll Eustace bereits am 7. Juli mitgeteilt haben, dass Voice aufgrund der oben bemängelten Gründe als Anwendung für das iPhone abgelehnt worden sei.

Damit ist Google Voice vorläufig auch von der Softwaredownloadplattform “App Store” ausgeschlossen.

Google Filing about Apple’s Rejection of Google Voice for iPhone

Klopfzeilen am 3. September

Microsoft konzentriert sich nun nur noch auf die Entwicklung und Vermarktung des neuen Zune HD. Die Weiterentwicklung der Vorgänger soll eingestellt werden.

Windows 7 geschenkt bekommen: Wer sich erfolgreich bewirbt, seine offizielle Windows 7-Launch-Party zu geben, bekommt Windows 7 Ultimate geschenkt.

Perfekt koordiniert gingen sechs Einbrecher vor, die den Apple Store in Marlton ausräumten. Innerhalb von 31 Sekunden schlugen sie die Glastüren ein, räumten 23 MacBooks, 14 iPhones und 9 iPods ab und flüchteten wieder.

Apples neues Betriebssystem OS X 10.6 “Snow Leopard” macht neben Inkompatibilitäten auch mit einer veralteten Version von Adobe Flash Schlagzeilen: die mitgelieferte Version enthält schwerwiegende SIcherheitslücken, die erst im Juli behoben wurden. Das Update wird dringend empfohlen.

Wieder Microsoft: Nach dem Bekanntwerden einer Lücke im FTP-Dienst des IIS 5 und teilweise in Version 6 kündigte Microsoft an, einen Patch bereitstellen zu wollen, um das Problem zu beheben.