Not so handy: das Note von Samsung

Klein ist was anderes. Und dennoch, oder gerade deshalb habe ich mich beim Kauf meines neuen “Handys” für das GX-7000 “Note” von Samsung entschieden, für das derzeit im Fernsehen und im Internet geworben wird.

Das Note ist der große Ableger aus der Galaxy-Serie, mit einer Display-Diagonale von über 13 Zentimetern übersteigt es die Abmessungen herkömmlicher Smartphones um Einiges.

Ich muss ein wenig ausholen: Vor etwa zwei Jahren machte Samsung Werbung für ein Gerät namens S8000 oder “Jét”. Schnell war es ja, aber das mitgelieferte Betriebssystem war einfach nur Mist. Die Auswahl an nachträglich installierbaren Anwendungen war überschaubar, viele waren veraltet, langsam oder ließen sich erst nach einem Totalreset installieren. Auf das Jetdroid-Projekt zu warten, kam nicht in Frage, viel zu lang hätten die Entwicklungen gedauert und ein Smartphone-Betriebssystemprogrammierer bin ich auch nicht. Beim Kauf kostete das Gerät 260 Euro, nur wenige Wochen später fiel es auf knapp 200. Eine Ohrfeige. Nach zwei Jahren “Strafpartnerschaft” mit dem S8000 kamen der Wunsch nach einem Android-basierten Smartphone sowie der Gedanke an ein Tablet auf – und hier kommt das Note ins Spiel. Das Riesenhandy taugt mir für beides, so der Gedanke.

Nach drei Tagen (ja, wirklich viel) Bedenkzeit bestellte ich die Maschine bei einem Handyshop ganz spontan in der Mittagspause während eines Telefonats (interessiert den Anrufer doch nicht); viel Zeit zum Nachdenken hatte ich in dem Moment nicht. Nur einen Tag später, ich blieb mal krankheitsbedingt zuhause, brachte der Postbote mein neues Spielzeug.
Spielzeug? Ja brauche ich denn so ein Gerät? Nach fast einer Woche mit dem Note habe ich es noch kein einziges Mal geschäftlich genutzt. Vielmehr diente es mir in der Zeit als “Surfpad”, während ich schepp auf der Couch hing, Tablet-Nutzung eben. Das Telefonieren mit dem Küchenbrett am Ohr sorgte schon für Gelächter. Ein Bluetooth-Headset ist manchmal ganz wünschenswert.

Jetzt aber mal ein paar Eckdaten:

  • Prozessor: 1,4 GHz (Dual-Core)
  • Arbeitsspeicher: 800 MiB
  • Interner Speicher: 2 GiB
  • USB-angebundener interner Speicher: 8 GiB
  • SD-Karte als Erweiterungsspeicher verwendbar
  • 5,3 Zoll (13 cm) AMOLED-Display, kapazitiver+resistiver Touchscreen
  • 8 MP-Kamera
  • Betriebssystem: Android 2.3.6 (nach Update) mit TouchWiz 4
  • Akku mit 2500 mAh Kapazität
  • Mitgeliefertes Zubehör: Kopfhörer für 3,5-Zoll-Klinke, 4-polig, mit Steuerung;
    Eingabestift, der ins Gerät gesteckt wird.

Auf eine Schutzhülle verzichtet Samsung, was angesichts des Kaufpreises von derzeit 519 Euro (Stand: November 2011) sehr verwundert. Den mir bekannten Geräten lag bisher immer eine (wenn auch einfache) Hülle bei.

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Android 2.0 noch dieses Jahr

image Auf der Entwicklerkonferenz I/O hat ein Sprecher von Google angekündigt, dass das quelloffene Betriebssystem Android noch dieses Jahr in Version 2.0 fertiggestellt werden soll.

Neu sind dann unter anderem:

  • Desktopsuche
  • Handschriftenerkennung
  • Translator, ein Übersetzungsdienst

Android 2.0 soll Barrierefreiheit bieten, wozu folgende Funktionen dienen werden:

Netbook mit Android

“Ein großes Smartphone” könnte man es nennen, das Netbook von Guangzhou, über das gestern ein Video bei Youtube eingestellt wurde.

Gezeigt wird ein “100 bis 200-Dollar-Netbook”, das mit Googles Betriebssystem Android betrieben wird. Folgende technische Daten sind bisher bekannt:

Bezeichnung Alpha 680
Betriebssystem Android
Display 7-Zoll LCD, 800*480 Pixel (WVGA)
Netzwerkverbindungen DSL, WLAN, GPRS, LAN
Arbeitsspeicher 128 MiB (DDR II)
Festspeicher (SSD) 1 GiB Nand
Prozessor ARM11 mit 533 MHz (32-Bit)
USB zweimal 2.0
Medien SD/SDHC/MMC
Eingabegeräte Tastatur (80 Tasten) und Touchpad

Bei dem gezeigten Gerät handelt es sich um einen Prototypen, der wahrscheinlich nur als Basis für Weiterentwicklungen dienen wird.