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Android 2.0 noch dieses Jahr
Auf der Entwicklerkonferenz I/O hat ein Sprecher von Google angekündigt, dass das quelloffene Betriebssystem Android noch dieses Jahr in Version 2.0 fertiggestellt werden soll.
Neu sind dann unter anderem:
- Desktopsuche
- Handschriftenerkennung
- Translator, ein Übersetzungsdienst
Android 2.0 soll Barrierefreiheit bieten, wozu folgende Funktionen dienen werden:
- Sprachausgabe
- eine Art Blindenschnittstelle
Netbook mit Android
“Ein großes Smartphone” könnte man es nennen, das Netbook von Guangzhou, über das gestern ein Video bei Youtube eingestellt wurde.
Gezeigt wird ein “100 bis 200-Dollar-Netbook”, das mit Googles Betriebssystem Android betrieben wird. Folgende technische Daten sind bisher bekannt:
| Bezeichnung | Alpha 680 |
| Betriebssystem | Android |
| Display | 7-Zoll LCD, 800*480 Pixel (WVGA) |
| Netzwerkverbindungen | DSL, WLAN, GPRS, LAN |
| Arbeitsspeicher | 128 MiB (DDR II) |
| Festspeicher (SSD) | 1 GiB Nand |
| Prozessor | ARM11 mit 533 MHz (32-Bit) |
| USB | zweimal 2.0 |
| Medien | SD/SDHC/MMC |
| Eingabegeräte | Tastatur (80 Tasten) und Touchpad |
Bei dem gezeigten Gerät handelt es sich um einen Prototypen, der wahrscheinlich nur als Basis für Weiterentwicklungen dienen wird.
- Vom 2. April: Nur so ein Gerücht- Android auf dem Netbook
1 Million G1-Smartphones
Die Deutsche Telekom hat bis jetzt eine Million Smartphones des Typs “G1” oder auch “HTC Dream” mit dem quelloffenen Google-Betriebssystem Android verkauft. Das gab die Telekom in einer Mitteilung bekannt.
Der Verkauffstart liegt nun etwa ein halbes Jahr zurück, für das neue Betriebssystem mussten noch zahlreiche Patches nachgeliefert werden, “bis man es verwenden konnte”, aber jetzt soll Android problemlos v erwendbar sein.
Das auf der einen Seite erfreuliche Ereignis löste aber auch Kritiken aus: Wenn Google und die Telekom nun derart hohe Verkaufszahlen erreicht haben, kann es nicht mehr lange dauern, bis Google in den USA auch AT&T und Verizon als Partner gewinnt: dann kann es passieren, dass bestehende Systeme nicht mehr lange unterstützt werden und das Hauptaugenmerk auf Android liegt. Danach müsste Google all seine Bemühungen in die Weiterentwicklung von Android stecken, um Apple einholen zu können.
Einen wichtigen Indikator für den Erfolg von Android sieht man in Motorola: Motorola verkauft immer noch Millionen von Handys pro Jahr, würde der Hersteller auf Android umstellen, kann man dem Google-Betriebssystem gute Chancen einräumen.
Google: “Das G1 war nicht ausgereift”
Der Chef der Handy-Sparte von Google, Andy Rubin, gestand ein, dass der Start mit dem eigenen Handy und dem eigenen Betriebssystem Android nicht so glatt verlaufen war. Die mit dem G1 ausgelieferte Betriebssystemversion sei bestenfalls eine 0.8 statt eine 1.0 gewesen und musste erst durch mehrere Software-Updates verbessert werden.
Ein Problem, das dazu führen kann, dass die Verbreitung von Android verlangsamt losgeht, ist, dass die Hersteller das Betriebssystem an ihre Hardware anpassen müssen. Dennoch bietet Android einen wichtigen Vorteil: für die Verwendung des quelloffenenbssystems fallen keine Lizenzkosten an. Nach einer Rechnung von Google könne man somit 20 Prozent der Kosten einsparen, die bei der Verwendung anderer Betriebssysteme anfallen würden.
Ein anderes, ebenfalls und insbesondere mit dem G1 aufgetretenes Problem ist das Gerät an sich: Einige Besitzer beschweren sich über Knarzgeräusche, die aufträten, wenn man Display nach vorn schiebe. Es ist zu befürchten, dass das die ersten G1-Geräte dauerhaft an Verschleißschäden leiden werden.
Googles G1 mit Android stellt in gewisser Hinsicht eine Alternative zu Apples iPhone dar. Mit den mitgelieferten Browsern und Datentarifen (in der Regel der Telekom) eignen sich beide für das Surfen im Internet und begegnen einander hier bereits jetzt als Konkurrenten.









































