Fehllieferung: Schusswaffe statt Fernseher


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Unbegrenzte Möglichkeiten hinterm Teich.

Was für eine Panne: Ein an das Online-Versandhaus Amazon angeschlossener Händler lieferte dem US-Amerikaner Seth H. anstelle des bestellten Fernsehers eine Sig Sauer 716 – ein halbautomatisches Sturmgewehr, zum Preis von 1590 Dollar.

Die Rückabwicklung gestaltete sich ungewöhnlich kompliziert, weil der Besitz dieser Waffe in Seths Bundesstaat verboten ist. Die Polizei holte sie ab und und kommentierte, dass er hoffentlich wenigstens sein Geld zurück bekommen werde.


Wie es zu der Panne kommen konnte, ist nicht endgültig geklärt. Der eigentliche Händler kann sich den Fall gar nicht erklären, Plattformbetreiber Amazon vermutet den Fehler beim Zusteller UPS. Bei denen könnte ein Adressaufkleber falsch angebracht worden sein. Amazon verweist auf die eigenen Richtlinien zur Lösung von Fehllieferungen.


Amazon Kindle für Zeitungen

Amazon Kindle (Bild von Shakata Ganai, GPL, CC)Amazon will am Mittwoch Näheres über den neueren größeren E-Book-Reader Kindle, mit dem man digitale Bücher und zeitschriften lesen kann, enthüllen.

Um das Lesen von Zeitungen und einigen Zeitschriften angenehmer zu machen, hat Amazon seinem im Februar vorgestellten Kindle 2 nun einen größeren Bildschirm spendiert.


Probleme sieht man jedoch in Formaten, die von lebendigen Farben leben: für digitale Hochglanzmagazine ist auch der größere Kindle nichts, da er Farbe ja überhaupt nicht darstellen kann.

Amazon scheint immerhin eine Marktlücke zu füllen: Die Konkurrenz von Hearst hat ihren E-Book-Reader immer noch nicht vorgestellt und Apple scheint die Bedeutung der Amazon-E-Books erkannt zu haben, als man eine Anwendung namens “Kindle” für das iPhone bereitstellte.