Bei Adobe wird ab morgen wieder gearbeitet


Adobe-Logo Statt Kurzarbeit gab es bei dem nordamerikanischen Softwarehersteller Adobe in der Vergangenen Woche Betriebsurlaub, wie ihn das Unternehmen normalerweise nur zwischen Weihnachten und Neujahr hält.

Die Ursache war die anhaltende Rezession, die Adobe gezwungen hat, ihre Mitarbeiter in den Bezahlten Urlaub zu schicken.

Es ist das zweite Mal in diesem Jahr, dass Adobe einen solchen Urlaub Adobe geschlossen angesetzt hat, das letzte Mal war im April. Die Konzernleitung plant einen weiteren Zwangsurlaub im zweiten Halbjahr.


In einem Interview sagte Mark Garret, die Gehälter seien eingefroren und die Boni gekürzt worden. Am Ende des vergangenen Jahres musste der Konzern 8 Prozent seiner Belegschaft entlassen, um einem Zusammenbruch zu entkommen.

Im zweiten Quartal 2009 traf Adobe ein weiterer Schlag, weil viele Kunden das Upgrade der Creative Suite nicht kauften, um selbst Kosten zu sparen. Mit der Creative Suite macht Adobe 60 Prozent ihres Umsatzes.


Firefox lernt 64-Bit

Mit einer Weiterentwicklung der kürzlich herausgeben Version 3.5 von Firefox will Mozilla ihren Browser demnächst auch als native Variante für 64-Bit-Windows-Systeme bereitstellen. Zu diesen Systemen gehören derzeit Windows XP Professional x64, Windows Vista x64 und das kommende Windows 7 x64.

Firefox x64 Die Technologie erlaubt eine höhere Leistung der angepassten Anwendung auf der Plattform, bestehend aus 64-Bit-Prozessor und 64-Bit-Betriebssystem. 64-Bit-Anwendungen können mehr als 2 Gigabytes RAM verwenden. Auch wenn es dazu im Moment keinen Bedarf gibt, ist dies ein wichtiger Schritt für die Anpassung an zukunftssichere Technologien.


Microsoft bietet schon länger eine 64-Bit-Variante des schärfsten Konkurrenten, Internet Explorer, an. Dieser fand als Version 7 per Nachinstallation Einzug auf 64-Bit-Varianten von Windows 2003 Server und Windows XP x64. Aus Kompatibilitätsgründen liefert Microsoft Internet Explorer für x64-Systeme in doppelter Ausführung (nämlich als 32-Bit- und 64-Bit-Version) aus. Viele Plug-Ins, das populärste ist der Flash Player von Adobe, funktionieren in der 64-Bit-Version nicht. Ein ähnliches Problem erwartet daher auch die Nutzer des 64-Bit-Firefox.

Adobe hat für Linux bereits eine 64-Bit-Version des Flash Players bereitgestellt, es ist deshalb zu erwarten, dass sie auch bald für Windows x64-Systeme kommen wird.

Schon seit der Version 3.0 gab es Firefox als 64-Bit-Version: da der Code quelloffen ist, hat sich ein Entwickler, der sich Kato Makoto nennt, daran gemacht, den Browser auf die x64-Plattform zu portieren. Er gab bekannt, sein Projekt trotz Mozillas Ankündigung parallel weiterführen zu wollen.