Rat für deutsche Rechtschreibung berät über Alternative für Umlaute


Wie das Komitee selbst gestern nachmittag auf seiner Website bekanntgab, berate man in selbigem, das aus Germanisten, (Deutschlehrern und Professoren) besteht, ob die typisch deutschen Umlaute künftig auch durch ihre Ursprungsdiphtonge AE, OE und UE ersetzt werden dürfen. Damit begegnet man, ähnlich wie bei der endgültig beschlossenen Abschaffung des ß, der Problematik deutscher Schüler und lernresistenter Schreiber, die zwischen ä, ae; ö, oe; ü und ue sowie ë, ee; ï, ie; ÿ, ye und ÷, +e nicht unterscheiden können, um diesen Deppen die deutsche Sprache ein wenig zu erleichtern.

Auf den Punkt gebracht: die neue Regel soll es künftig erlauben, dass die Umlaute durch die auf ‘e’ endenden Diphtonge ersetzt werden dürfen, Entschuldigung, duerfen.

Schon bei der zweiten Rechtschreibreform 2001 wurde die ss-ß-Regel verändert: Damals wurde die adelungsche ß-Schreibung aufgehoben und die Verwendung des ß vereinfacht: Auf Diphtonge und lange Vokale und Umlaute sollte das ß folgen, bei kurzen Vokalen oder Umlauten das ss. 2005 begannen diverse Texter, Medien und RTL mit der Verbreitung der reformierten reformierten reformierten ß-Schreibung. Das ß sollte nur noch bei besonders alten Wörtern zum Einsatz kommen, ansonsten sei das ss zu verwenden.

Die Debatte über die alternative Schreibweise der Umlaute ist noch nicht beschlossen. Befürworter des Gedankens, und das sind immerhin etwa 60% der Abstimmungsberechtigten, begründen ihren Einsatz auch mit der Verbreitung der Computertechnik: Immer noch sei nur ein kleiner Teil der Nutzer in der Lage, eine Tastatur zu installieren, die Umlaute sowie das ß erzeugen könne; auf Mobiltelefonen seien diese und die Satzzeichen gar nicht zu finden, was zusätzlich zu einer Verrohung der Sprache führe. Um diese zu vermeiden, setze man sich für eine Vereinfachung derer ein, damit es statt zu Falschschreibungen endlich wieder zu einem regelkonformem Spracheinsatz kommen kann.


Nachtrag:

Dieser Beitrag gehört unter anderem in die Kategorien “Endlich Freitag” und “Satire” – wenn Sie das geglaubt haben: selber schuld. Das ß ist weder abgeschafft, noch denkt man über eine alternative Schreibweise der Umlaute nach. Dieser Beitrag ist ein Fake, Bullshit, Müll, ein Fantasieprodukt.