Microsoft setzt 250 000 US-Dollar Kopfgeld aus


Gegen Ende der Woche gab Microsoft bekannt, mit führenden Unternehmen zusammenarbeiten zu wollen, um der Bedrohung durch den Windows-Wurm Conficker weltweit und organisiert entgegenzutreten. Beteiligt seien neben Sicherheitstechnikern die ICANN und Domainregistrare, mit denen man gemeinsam diejenigen Domains sperren möchte, von denen Conficker Daten bezieht. Microsoft bietet für Informationen, die zur Ergreifung und Verurteilung der für die Verbreitung von Conficker im Internet Verantwortlichen führen, 250 000 US-Dollar.


Microsoft sehe sich sehr um die Sicherheit bemüht und suche regelmäßig nach Möglichkeiten, die Kunden vor Bedrohungen zu schützen, sagte George Stathakopoulos (‘general manager of the Trustworthy Computing Group’ bei Microsoft). Indem das Wissen der eigenen Leute mit dem einer großen Gemeinschaft gemeinsam genutzt werde, sehe man sich in der Lage, den Kreis der Endnutzer besser zu schützen.

Seit sich die sogenannten Cyberbedrohungen rasant entwickelt haben, sei eine verstärkte Koordinationzwischen den Industriezweigen der Entwickler für Betriebssysteme und Sicherheitssoftware sowie neue Taktiken zur Verständigung und Bedrohungserkennung- und Abschwächung erforderlich geworden. Um die vielen Initiativen, die durch die verschiedenen Bereiche aufgebaut wurden, aufeinander abzustimmen, sei Microsoft nun bemüht, die vielen Gemeinschaften zur Eindämmung von Conficker zu vereinen, heißt es.

An dem Programm zur Bekämpfung von Conficker sind neben Microsoft auch die ICANN, NeuStar, VeriSign, CNNIC, Public Internet Registry, Clobal Domains International, AOL, Symantec, F-Secure, ISC, Arbor Networks und Weitere beteiligt.

Greg Rattay, Chief Internet Security Advisor der ICANN meinte, der beste Weg, Botnetze wie das Conficker-Netz zu zerstören, sei die Zusammenarbeit zwischen DNS- und Sicherheitsgemeinschaften.