Das Service Pack 1 für Windows 7 ist fertig

Microsoft hat das erste Service Pack für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 fertiggestellt. Wie schon damals für Windows Vista wird die Verbreitung in mehreren Schritten voranschreiten. Das Paket wird ab dem 16. Februar an MSDN- und Technet-Abonnenten verteilt und wird ab dem 22. Februar per Windows Update allen Windows-Nutzern zur Verfügung gestellt.

Das Service Pack 1 für Windows 7 ist eine Sammlung der bisher für Windows erschienenen Updates. Außerdem bringt es die Advanced Vector Extensions, eine Erweiterung für den x86-Prozessorbefehlssatz, in das Betriebssystem.

Für Server 2008 R2 kommt mit dem Service Pack 1 RemoteFX dazu: diese Erweiterung erlaubt 3D-Beschleunigung in Remote-Sitzungen. Das wird vor allem für den Einsatz als Terminalserver Vorteile bringen.

Windows 7 ist da

Windows 7-Logo (c) Microsoft Corp. 2009Um 0:00 Ortszeit beginnt der offizielle Verkaufsstart von Windows 7. Mit Windows 7 möchte Microsoft den im Vergleich zu den vorigen Betriebssystemen erfolglos weggekommenen Vorgänger Windows Vista ablösen und neue Kunden gewinnen beziehungsweise zurückgewinnen.

Windows 7 vereint Leistung, Stabilität und Innovation, es glänzte in den bisherigen Tests, die mit Vorab- und finalen Versionen schon seit Januar 2009 möglich waren.

Obwohl Windows 7 als ein verbessertes Windows Vista gesehen werden kann, ScreenShot014fällt es vor allem durch diese Neuerungen auf:

  • höhere Arbeitsgeschwindigkeit auch auf alter Hardware
  • Neue Oberfläche mit neu gestalteter Taskleiste und neuen oder verbesserten Desktopfunktionen
  • Unterstützung für DirectX 11
  • Kostenlos um “XP Mode”, ein virtuelles Windows XP erweiterbar
  • Heimnetzwerke
  • Verbesserte Sicherheit mit der UAC
  • Multitouch-Eingabemöglichkeiten

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Windows 7 im Unternehmen

Ist Ihr Unternehmen bereit für Windows 7? Die Zeit läuft Ihnen nämlich davon: In acht Tagen kommt das neue Windows nämlich in den Handel.

Als Betreuer eines Firmennetzwerks sollten Sie sich schon Gedanken darüber gemacht haben, ob der Umstieg sinnvoll oder sogar vonnöten ist. Läuft dort neue Hardware mit einem vergleichsweise alten Betriebssystem? Müssen Sie aus der Hardware mehr herausholen? Brauchen Sie eine moderne Plattform, die auf Wunsch abwärtskompatibel gemacht werden kann? Brauchen Sie ein sichereres und zugleich zuverlässigeres System?

Oder anders gefragt: Läuft die IT bereits mit Windows Vista und Sie sind damit im Hinblick auf die Leistung unzufrieden?

In diesen Fällen ist der Wechsel auf Windows 7 sinnvoll – denn blicken wir doch mal nüchtern auf XP: Es ist inzwischen acht Jahre alt, holt aus neuer Hardware nicht mehr das beste raus und was die Sicherheit angeht, gelten heute ganz andere Ansprüche.

Windows 7 konnte fast 10 Monate lang getestet werden: Ende 2008 tauchten erste Betaversionen auf, im Januar verteilte Microsoft sie offiziell. Im Mai kam der feature-vollständige Release Candidate, der erste Vergleiche mit dem zuließ, was in etwa einer Woche auf den Markt kommen wird. Seit August können Abonnenten des MSDN die finale Version testen und wer das Glück hatte, als Gastgeber für eine Windows 7-Launchparty ausgewählt zu werden, ist bereits im Besitz zweier vollwertiger Installations-DVDs.

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