Die FritzBox und die Sommerzeit – es gibt also doch noch Probleme bei der Zeitumstellung

32 Jahre nach der Einführung der gesetzlich festgelegten Zeitumstellung sollte man davon ausgehen, dass mittlerweile jedes halbwegs komplexe elektronische Gerät in der Lage sein sollte, mit Schaltjahren und vor allem der Zeitumstellung zur Sommer- und Winterzeit umgehen zu können.

Wer sich erkundigt, stößt trotzdem zweimal im Jahr auf Fälle, in denen die Umstellung nicht geklappt hat: selbst bei Firma aus meiner Umgebung (nicht aus meinem Umfeld) soll es im Rahmen der Zeitumstellung derart große Probleme gegeben haben, dass die IT-Leute bereits lange vor dem Personal eintreffen mussten, um wieder alles in Gang zu bringen. Was genau los war, ließ sich nicht herausfinden.

Nicht nur in großen Firmen kann die Sommerzeit für Verwirrung sorgen, auch zuhause, und es geht hier nicht unbedingt um fehlgeschlagene Weckversuche: das sehr beliebte Router-Kombigerät “FritzBox” des Herstellers AVM hat es dieses Jahr nicht geschafft. Grund soll eine “seltene Datumskonstellation” im März 2012 sein.

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Und wer ist jetzt “TabCo”?

Seit über zwei Monaten rätselt die IT-Welt, wer hinter mehreren Kampagnen steckt, die alle auf irgendwas mit Tablet-Computern hindeuten. Wäre doch mal nett, wenn man mal Visitenkarten zugesteckt bekommt, um zu sehen wer dahinter steckt :) .

Am 9. Juni hinterließ ein Flugzeug am Himmel über San Francisco (wo gleichzeitig Apple seine WWDC-Entwicklerkonferenz abhielt) zwei Nachrichten: “Forget the Fruit” und “WhoIsTabCo.com”.

Wer auch immer hinter diesen Angriffen auf Apple steckt, kündigte an, ein besseres Tablet als Apple zu haben.

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Google sucht nach Bildern – mit Bildeingabe

Google sucht nach Bildern, das ist doch nichts Neues, oder? Ganz neu ist, dass Google Bilder als Sucheingabe akzeptiert. “Search by image” (“mit einem Bild suchen”) nennt Google die neue Funktion der Bildersuche.

Klickt man auf das Kamera-Symbol in der Sucheingabemaske, kann man eine Bilddatei öffnen. Google wird dann versuchen zu erkennen, was darauf zu sehen ist und liefert weitere Ergebnisse. Außerdem versucht Google herauszufinden, worum es sich bei dem Abgebildeten Objekt handelt.

Ich habe das kurzerhand mit einem Urlaubsfoto aus dem letztjährigen Fuerteventura-Urlaub ausprobiert.

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Nun kann man entweder einen URL eingeben oder mit einem Klick auf “hochladen” den Computer nach einem Bild durchsuchen. Wer Chrome oder Firefox verwendet, kann seine Bilder direkt in das Browserfenster ziehen, um sie ohne aufwendiges Durchsuchen hochzuladen.

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Und tadaa! Google hat mir auf die Sprünge geholfen, wo ich was fotografiert habe. Bei dem Tor handelt es sich um dein Eingang der Ermita de Nuestra Señora de Regla in Pájara.

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Diese Form der Sucheingabe funktioniert mit Gegenständen und Monumenten am besten, was (noch) nicht geht, ist eine Gesichtserkennung, wie sie beispielsweise Facebook beherrscht. In Kombination mit dem Suchriesen Google wäre solch eine Funktion aber auch etwas unheimlich…

Gab es das nicht schon mal?

Neu ist die Idee von der Sucheingabe mit Bildern natürlich nicht. Der bekannteste Anbieter, der eine solche Funktion anbietet, ist sicherlich “TinEye”. Anders als Google sucht TinEye aber nicht nach Bildern mit denselben oder gleichen Objekten, sondern nach Kopien von Bildern. Die Eingabe meines selbst geschossenen Fotos führte zu keinem Ergebnis.

Weiter gesponnen

Auch große störende Objekte können Google sehr irritieren. Ein anderes Gebäude, vor dem zur Zeit der Aufnahme zwei rote Fahrzeuge standen, konnte Google gar nicht erkennen und präsentierte stattdessen ein paar Bilder, auf denen mehrere große rote Stellen zu sehen sind: zwei rote Züge, Personen, die rot tragen, zwei rote Schilder, zwei Pylonen und einen umgekippten roten LKW.

Denkbar wäre, dass Google irgendwann eine Funktion einbaut, um den wichtigen Bildausschnitt zu markieren. Das erlaubt dann wieder eine gezieltere Suche nach Umrissen und Strukturen.

Sind die Fotos, mit denen man Google füttert, zudem mit Koordinaten bestückt, wäre eine davon abhängige präzise Zuordnung denkbar.